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Signale vom Marienberg - am 6. April 2024

Wolfgang Groch von der Interessengemeinschaft Optische Telegraphie Schenkenberg (Station 6) hat an der Bilderausstellung in der Friedenswarte fleißig mitgewirkt. ©Stadt Brandenburg an der Havel / Th. Messerschmidt

Wie die Nachrichten des Königs auf den Marienberg kamen

Die Geschichte der ersten Nachrichtentechnik in Deutschland wird am Samstag, 6. April, auf dem Marienberg erlebbar. Die Interessengemeinschaften Optische Telegraphie im Land Brandenburg hat sich Brandenburgs Gipfel für eine erste überregionale Veranstaltung ausgesucht, in der Interessierten die Nachrichtenübermittlung aus königlichen Zeiten erläutert und gezeigt wird.

Die optische Telegrafenlinie Preußens ermöglichte in den Jahren 1832 bis 1852 die Nachrichtenübermittlung zwischen Berlin und Koblenz über Potsdam, Magdeburg, Gandersheim, Iserlohn und Köln. Mittels Signalmasten und Fernrohr kamen die Nachrichten über 62 Stationen und somit über 587 Kilometer ans Ziel. Solche Stationen befanden sich beispielsweise in Schenkenberg und Kirchmöser sowie auf dem Marienberg in Brandenburg an der Havel, auf dessen Trinkwasserbehälter und Weinberg der BRAWAG seit dem BuGa-Jahr 2015 ein Signalmast in Originalgröße erinnert.

Wie die Nachrichtenübermittlung funktionierte, wie die Stationen aussahen und wie dort die Telegraphisten lebten und arbeiteten, wird im Laufe des Aktionstages verraten. Der wartet von 13:00 bis 18:00 Uhr mit einem abwechslungsreichen Programm, mit Führungen, Vorträgen und einer für acht Wochen bleibenden, umfangreichen Bilderausstellung in der Friedenswarte auf.

Einen Vorgeschmack gibt es ab 11:30 Uhr im Marienberg-Restaurant mit ausgewählten Speisen von einer besonderen Telegraphen-Menükarte, die als Souvenir mitgenommen werden kann.

Um 13:00 Uhr gibt es dann im Saal des Restaurants einen Einführungsvortrag von Dr. Hans-Jürgen Pech samt Ausstellung zur Nachrichtentechnik.

Zwischen 14:00 und 17:00 Uhr werden Führungen in der Friedenswarte zur neuen Bilderausstellung über die Anfänge der Nachrichtentechnik angeboten. Vor der Warte wird ein Informationsstand zur Optischen Telegraphie zu finden sein sowie ein Kindertelegraph, an dem sich der Nachwuchs in der Optischen Telegraphie üben kann, was mit einer Urkunde belohnt wird.

Um 15:00, 16:00 und 17:00 Uhr starten an der Friedenswarte Führungen zum Signalmast auf dem Weinberg.

Quelle: Verwaltung

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Wolfgang Groch von der Interessengemeinschaft Optische Telegraphie Schenkenberg (Station 6) hat an der Bilderausstellung in der Friedenswarte fleißig mitgewirkt. ©Stadt Brandenburg an der Havel / Th. Messerschmidt
Das Plakat zur Bilderausstellung in der Friedenswarte. Quelle: IG Optische Telegraphie

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