
Trunkenheit im Sportbootverkehr
Trunkenheit im Sportbootverkehr © Brandenburg live Am Pfingstsonntag kam der Wasserschutzpolizei ein gemietetes Hausboot entgegen, welches mit mehreren Personen besetzt war. Im Wasserfahrzeug konnten diverse
Am 17. Dezember 2025 wurde in Schmerzke ein verendeter Waschbär aufgefunden, bei dem im Rahmen einer molekularbiologischen Untersuchung im Landeslabor Berlin-Brandenburg das Staupe-Virus nachgewiesen wurde. Der Befund bestätigt das Vorkommen des Erregers in der Wildtierpopulation.
Die Staupe ist eine hochansteckende, potenziell tödlich verlaufende Viruserkrankung, die insbesondere Hunde betrifft. Eine Übertragung kann direkt oder indirekt erfolgen, etwa über Kontakt mit infizierten Wildtieren oder deren Ausscheidungen. Neben Waschbären können auch Füchse und Marder infiziert sein.
Das Staupe-Virus kann beim Hund verschiedene Organe wie Darm, Lunge und Nervensystem befallen und dadurch zu unterschiedlichen, schwerwiegenden Krankheitsbildern führen. Insbesondere Junghunde, ungeimpfte Tiere sowie Hunde mit unklarem oder unvollständigem Impfschutz sind gefährdet.
Vor diesem Hintergrund empfiehlt das Veterinäramt, den Impfstatus von Hunden zu überprüfen.
Ein wirksamer Schutz besteht ausschließlich durch eine regelmäßig durchgeführte Schutzimpfung. Diese Impfung von Hunden zählt laut der Ständigen Impfkommission Veterinärmedizin zu den sogenannten Core-Impfungen. Das heißt, jedes Tier sollte zu jeder Zeit gegen diese Erkrankung geschützt sein. Ein Schutz besteht nach erfolgreicher Grundimmunisierung je nach eingesetztem Impfstoff für ein bis drei Jahre.
Bei Unsicherheiten oder fehlender Impfung bitte den Haustierarzt zu kontaktieren und direkten Kontakt von Hunden zu Wildtieren sowie zu verendeten Tieren vermeiden. Für Menschen stellt die Staupe keine Gefahr dar.
Quelle: Stadtverwaltung Brandenburg

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