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Nach 33 Jahren: Abschied von prägender Persönlichkeit - Langjährige THB-Personalleiterin Astrid Kusch verabschiedet sich in den Ruhestand
Als Astrid Kusch im September 1992 ihren Dienst an der Technischen Hochschule Brandenburg (THB) begann, die damals noch Fachhochschule Brandenburg hieß und mit 62 Studierenden in drei Studiengängen in ihr erstes Wintersemester startete, arbeiteten gerade einmal neun Menschen an der Hochschule. Zum Jahresende 2025 hat sich die langjährige Leiterin der Abteilung Personal und Organisation nun in den Ruhestand verabschiedet. Mehr als 33 Jahre war sie eine feste und verlässliche Größe an der THB, deren Aufbau und Entwicklung sie von Beginn an miterlebt und mitgestaltet hat. Die Hochschule hat heute über 280 Mitarbeitende, mehr als 3000 Personen studieren hier in 25 Studiengängen.
„Wir haben sehr klein angefangen“, erinnert sich Astrid Kusch an die ersten Jahre. „Es gab nur wenig Computertechnik, und die Gebäude waren größtenteils noch unsaniert. Alles musste erst einmal auf- und umgebaut werden.“ Das gilt auch für die Personalabteilung, die 1993 unter ihrer Federführung entstanden ist. Vor ihrer Zeit an der THB war Astrid Kusch Verwaltungsleiterin der damaligen Medizinischen Fachschule in Brandenburg an der Havel und brachte daher bereits Leitungserfahrung mit.
Über die Jahre wuchs die Hochschule und entwickelte sich kontinuierlich weiter. Die Personalleiterin war bei vielen wichtigen Meilensteinen beteiligt. „Wir haben viel organisiert und strukturiert, bis nach und nach die verschiedenen Organisationseinheiten entstanden sind.“ Auch ihr eigenes Team wuchs und wurde im Jahr 1999 um den Bereich Organisation erweitert. Besonders stolz sei sie immer auf den Teamgeist in ihrer Abteilung gewesen. Gemeinsam habe man alle Herausforderungen gemeistert, in den letzten Jahre vor allem im Bereich der Digitalisierung mit einem digitalen Bewerbungsmanagement sowie einer elektronischen Urlaubs- und Zeiterfassung für die Mitarbeitenden.
Während ihrer Zeit an der THB war Astrid Kusch bei zahlreichen Einstellungsverfahren und Nachbesetzungen involviert, bearbeitete in den mehr als 33 Jahren tausende Arbeitsverträge. Dabei arbeitete sie mit fünf Kanzlerinnen und Kanzlern sowie sechs Präsidentinnen und Präsidenten zusammen. Und immer dann, wenn die Kanzlerstelle vakant oder die Kanzler im Urlaub waren, übernahm sie als Stellvertreterin die verantwortungsvollen Aufgaben parallel zur eigenen anspruchsvollen Tätigkeit.
„Astrid Kuschs Arbeitsweise war stets geprägt von Ruhe, Ausgleich und klarem Weitblick“, sagt Steffen Kissinger, mittlerweile seit 15 Jahren Kanzler der THB. „Sie hat Entscheidungen immer mit Sorgfalt und Bedacht im Sinne der Hochschule getroffen. Unsere Zusammenarbeit war von großem Vertrauen und Loyalität geprägt.“
„Mit Astrid Kusch verabschieden wir eine von allen und auch von mir persönlich sehr geschätzte Kollegin“, ergänzt THB-Präsident Prof. Dr. Andreas Wilms. „Sie hat den Aufbau der Hochschule miterlebt und viele Prozesse federführend mitgestaltet – mit großer Kenntnis, Erfahrung und Augenmaß.“
„Der fachliche Austausch und die vielen liebgewonnenen Kolleginnen und Kollegen werden mir natürlich fehlen“, sagt Astrid Kusch. Sie freut sich aber auch auf den neuen Lebensabschnitt, in dem sie nun mehr Zeit für Familie und Freunde hat. Ihre Abteilung sieht sie für die Zukunft gut aufgestellt. Ihre Nachfolgerin Candy Neulen konnte sie in den vergangenen Monaten noch selbst einarbeiten. Astrid Kuschs Leistungen an der THB werden derweil noch lange in Erinnerung bleiben.
Quelle: Technische Hochschule Brandenburg
University of Applied Sciences

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