
Besitzer für einäugigen kranken Fundkater gesucht
Besitzer für einäugigen kranken Fundkater gesucht © Stadt Brandenburg an der Havel Am 20. Oktober 2026 wurde am Studentenwohnheim in der Zanderstraße ein mauzender, etwa
Interesse trifft auf klare Aussagen
Im Rahmen der Reihe „Oberbürgermeister vor Ort“ war Stadtchef Daniel Keip am Donnerstag, 2. Juli 2026, auf Einladung des Bürgervereins zu Gast in der Kirche im Stadtteil Neuendorf.
Rund 40 Anwohnerinnen und Anwohner nutzten die Gelegenheit, direkt mit dem Oberbürgermeister ins Gespräch zu kommen und suchten den Austausch zu verschiedenen Themen.
Dabei steht das Elektrostahlwerk Brandenburg (ESB), als unmittelbarer Industrienachbar, zumeist im Mittelpunkt des regelmäßigen Austausches.
Oberbürgermeister Daniel Keip:
„Wir als Stadt sind froh, dass wir hier in Neuendorf die Industriearbeitsplätze haben. Dennoch ist es wichtig, dass wir in engem Austausch mit dem Elektrostahlwerk Brandenburg bleiben, um auch die Sorgen und Nöte der Anwohnerinnen und Anwohner im Stadtteil vorzubringen und gemeinsam nach Lösungen zu suchen.“
Insbesondere ist die aktuell bestehende Einzäunung bestimmter Flächen ein Thema. Die Anwohnerinnen und Anwohner beschrieben aber auch Probleme wie Lärmbelastung in den Nachtstunden sowie andere störende Einflüsse durch die Produktion vor Ort.
Nach einer emotionalen Diskussion wollen Neuendorferinnen und Neuendorfer dazu mit der Stadt in Kontakt bleiben und in puncto Lärmschutz erneut das Landesumweltamt kontaktieren. Dort werden diese Belange zuständigkeitshalber bearbeitet.
Klar bekannt hat sich Oberbürgermeister Daniel Keip zur Zukunft der Neuendorfer Fähre. Diese sei nicht nur für die Einwohnerinnen und Einwohner ein unverzichtbares Transportmittel, sondern auch für Radtouristen ein Grund, den Stadtteil Neuendorf zu besuchen.
Ob aus dem Stadtteil in Zukunft vielleicht sogar ein Ortsteil werden könnte, entscheidet die Stadtverordnetenversammlung voraussichtlich in ihrer ersten Sitzung nach der Sommerpause im September 2026. Eine entsprechende Vorlage wird gegenwärtig in der Stadtverwaltung erarbeitet.
Von der gemeinderechtlichen Umwandlung des eher ländlich geprägten Stadtteils würden die Neuendorferinnen und Neuendorfer zum Beispiel insoweit profitieren, dass ihnen eine Ortsteilförderung der Stadt für kulturelle Zwecke aber auch andere Mitspracherechte bei den Belangen des Ortsteils zustünden.
Im Stadtteil Neuendorf kommt man mehrmals jährlich auf kulturellem Wege zusammen, so auch am kommenden Wochenende, 4. Juli 2026, anlässlich des 740-jährigen Bestehens des Stadtteils. Gefeiert wird unter anderem mit einer Liveband, deren Auftritt mit Unterstützung der Stadt finanziert wird.
Quelle: © Stadt Brandenburg an der Havel

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