
Sieg der Stahl-Frauen gegen Beelitz – Klare Steigerung in Hälfte zwei
Sieg der Stahl-Frauen gegen Beelitz – Klare Steigerung in Hälfte zwei Nach vier Wochen Pause hatten die Frauen der BSG Stahl Brandenburg am Sonntag ihrenHeimauftritt
Um sich auszutauschen und zu vernetzen, kamen am Freitag bei einer Regionalveranstaltung in Brandenburg an der Havel Kulturfördervereine aus der Stadt Brandenburg an der Havel und den Landkreisen Prignitz, Ostprignitz-Ruppin und Havelland zusammen. Dies war der Auftakt von erstmals organisierten vier Vernetzungscafés, die die Bildung eines Landesnetzwerks für die 631 Kulturfördervereine in Brandenburg im Sommer und Herbst vorbereiten. Initiiert wird es vom Dachverband der Kulturfördervereine in Deutschland und der Landesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen im Land Brandenburg.
Zum Treffen wurde gemeinsam mit örtlichen Vereinen eingeladen. Die Engagierten erhielten praktische Tipps zu dem bei ihnen besonders brennenden Thema „Engagierte Mitglieder gewinnen“. Vom Freiwilligenzentrum Brandenburg an der Havel und von der Ehrenamtskoordinatorin des Landkreises Havelland wurden sie über Unterstützungs- und Beratungsangebote in ihrer Region informiert.
„Eine lebendige Kulturszene stiftet Identität und hält unsere Gesellschaft zusammen. Dafür braucht es viele Engagierte. Mich beeindruckt, mit wie viel Leidenschaft und Zeit sich Kulturfördervereine auch in Brandenburg für den Erhalt und die Nutzung von kulturellen Einrichtungen wie Bibliotheken, Musikschulen, Theatern oder Baudenkmälern mit Spenden, Arbeitseinsätzen oder Veranstaltungen einsetzen. Deshalb war es mir wichtig, den Aufbau von Landesnetzwerken der ostdeutschen Kulturfördervereine finanziell zu unterstützen,“
so Staatsministerin Elisabeth Kaiser, Beauftragte der Bundesregierung für Ostdeutschland.
In 631 Kulturfördervereinen engagieren sich Menschen in Brandenburg für die Kultur. 94 % der 631 Kulturfördervereine sind hier in ländlichen Räumen aktiv, das ist der deutschlandweite Spitzenwert.
„Ihr ehrenamtlicher Einsatz trägt auch sehr zum Zusammenleben vor Ort bei. Wir stärken diese Vereine mit den Angeboten der Freiwilligenagenturen und bauen ein Netzwerk auf, um weitere Menschen für ein Engagement in der Kultur zu gewinnen,“
erläutert Stefanie Lenz, Geschäftsleitung Lagfa Brandenburg.
Die Begrüßung der Teilnehmenden übernahm Oberbürgermeister Daniel Keip, der eine lebendige Kultur als wichtigen Standortvorteil erachtet.
„Ohne die Fördervereine und Freundeskreise wären unsere kulturellen Einrichtungen ärmer. Deshalb ist es auch richtig, dass sich die Vereine untereinander vernetzen, sich austauschen und gemeinsam aus Erfolgen lernen. Wir brauchen auch in unserer Stadt nicht nur die kulturellen Einrichtungen, sondern auch Menschen, die sich für sie einsetzen, sich einbringen und auch immer wieder neue Ideen ins Gespräch bringen. Vor Ort haben wir tolle Initiativen und können für die praktische Arbeit sicher einiges an Erfahrung weitergeben und selbst auch neue Impulse aufnehmen.“
Weitere Vernetzungscafés finden am 26. Juni 2026 in Cottbus und im Herbst in Eberswalde und Potsdam statt.
„Mit dem daraus entstehenden Landesnetzwerk existiert dann erstmals ein landesweiter Ansprechpartner und Fürsprecher für die Kulturfördervereine. Hier haben die Vereine die Möglichkeit mehr zusammenzuarbeiten und gemeinsam die Arbeit der Kulturfördervereine sichtbarer zu machen,“
erläutert Ulrike Petzold, Geschäftsführende Vorständin des Dachverbands der Kulturfördervereine in Deutschland (DAKU).
In Sachsen ist in diesem Jahr der Aufbau eines Landesnetzwerks mit vier Regionalveranstaltungen gestartet, so dass dann in allen ostdeutschen Ländern entsprechende Netzwerke bestehen. Sie arbeiten auf Bundesebene in der „Länderallianz“ zusammen, die der DAKU gemeinsam mit der Kulturstiftung der Länder angestoßen hat.
Der Aufbau des Landesnetzwerks der Kulturfördervereine Brandenburg wird gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Ostdeutschland.
Quelle: Dachverband der Kulturfördervereine in Deutschland e.V.

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