
Trunkenheit im Sportbootverkehr
Trunkenheit im Sportbootverkehr © Brandenburg live Am Pfingstsonntag kam der Wasserschutzpolizei ein gemietetes Hausboot entgegen, welches mit mehreren Personen besetzt war. Im Wasserfahrzeug konnten diverse
In der Stadt Brandenburg an der Havel gibt es eine große Unterstützung für eine Berliner Bewerbung für Olympische und Paralympische Spiele. Oberbürgermeister Steffen Scheller hatte in der letzten Stadtverordnetenversammlung das Thema angesprochen, weil in Berlin nach einer Umfrage über eine Skepsis bei vielen Berlinerinnen und Berlinern berichtet wurde.
Er hingegen spricht offen von einer historischen Chance für die Region:
„Der olympische Gedanke ist für unsere Gesellschaft von großer Bedeutung. Das Streben nach Höchstleistungen, der Mut zu Träumen, die Freude am Erbringen von Spitzenleistungen – all das sind Werte, die unsere Gesellschaft dringend braucht. Diese Werte motivieren Menschen, inspirieren junge Talente, fördern Teamgeist und Zusammenhalt und stärken die Gemeinschaft vor Ort.
Berlin soll das Zentrum der Spiele bilden. Doch im Konzept Berlin+ spielen auch die Länder Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen und Schleswig-Holstein eine wichtige Rolle. Über eine deutsche Olympiabewerbung will der Deutsche Olympischen Sportbund im Herbst 2026 entscheiden. Drei mögliche Termine stehen im Raum: 2036, 2040 oder 2044.“
Bereits am 28. Mai 2025 hatten die Stadtverordneten von Brandenburg an der Havel einstimmig beschlossen, die Berliner Bewerbung und das Projekt Berlin+ zu unterstützen. In der Stadtverordnetenversammlung Ende November stellte Steffen Scheller sich nun abermals entschlossen hinter die olympische Idee und nahm zur gegenwärtigen Diskussion in Berlin Stellung:
„Spitzensport und Breitensport gehören zusammen. Was auf internationalem Niveau erreicht wird, inspiriert und belebt Vereine, Schulen und die gesamte Region. Politik und Verwaltungen verfolgen solche Konzepte nicht zum Selbstzweck, sondern um Entwicklungsschübe für Städte und Regionen zu erzeugen, nachhaltige Impulse zu setzen und Chancen für Wirtschaft, Infrastruktur und Sport zu schaffen.
Brandenburg an der Havel verfügt mit der Regattastrecke über eine international anerkannte Wassersport-Infrastruktur und könnte einen großen Beitrag zum Gelingen eines solchen Projekts leisten. Die Regattastrecke Beetzsee wäre ein zentraler Austragungsort für olympische und paraolympische Disziplinen im Rudern und Kanu-Rennsport.“
Mit Blick auf die Olympia-Kampagne sagt Steffen Scheller weiter:
„Ich rufe die Berlinerinnen und Berliner eindringlich auf: Sehen Sie die Chancen, die vor uns liegen. Lassen Sie uns gemeinsam diese einmalige Möglichkeit nutzen, unsere Städte und unsere Region zu entwickeln, den olympischen Geist zu leben und Deutschland international positiv zu präsentieren.
Quelle: © Stadt Brandenburg an der Havel / René Paul-Peters

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