JSW Brandenburg: Woidke verkommt zum Grüßaugust für amerikanisch-israelische Rüstungsindustrie


Dominik Mikhalkevich, Landesvorsitzender des JSW Brandenburg, selbst in Brandenburg-Hohenstücken wohnhaft, erklärt zum heutigen Besuch von Ministerpräsident Dietmar Woidke am Brandenburger Standort der Heidelberger Druckmaschinen AG:

„Heidelberger will in Brandenburg-Hohenstücken ein sogenanntes ´Kompetenzzentrum für Drohnenabwehr und autonome Sicherheitssysteme´ gemeinsam mit dem US-amerikanisch-israelischen Technologie-Anbieter Ondas Autonomous Systems aufbauen. Damit wird unser Stadtteil zur potenziellen Zielscheibe im Falle einer kriegerischen Eskalation. Dass SPD-Ministerpräsident Woidke das völlig unkritisch begleitet, ist hochgradig peinlich. Er verkommt damit zum Grüßaugust für amerikanisch-israelische Rüstungsinteressen. Zudem zeigt er, dass ihm die Sicherheitsbedenken von insgesamt 60 Prozent der Brandenburgerinnen und Brandenburger (laut einer aktuellen Umfrage) vollkommen egal sind.“

Mikhalkevich weiter: „Als JSW Brandenburg setzen wir uns für eine Ausbildungsoffensive ein. Selbstverständlich brauchen junge Menschen in Brandenburg mehr Ausbildungs- und Arbeitsplätze – aber es sollten nachhaltige, zivile Industriearbeitsplätze sein. Deren Erhalt und Ansiedlung sollte die Landesregierung gezielt fördern und sich zudem für die Senkung der Energiepreise einsetzen, anstatt auf Angstmache vor vermeintlichen russischen oder chinesischen Drohnen zu setzen und unser Bundesland zum Spielball für fremde Rüstungsinteressen zu machen.“

Quelle: JSW Brandenburg

Leserbriefe, Wahlwerbung und politische Meldungen unterliegen der Eigenverantwortung des Verfassers und spiegeln nicht die Meinung oder Interessen der Redaktion wieder.

 

Weitere Nachrichten

Cookie Consent mit Real Cookie Banner