20. Betonkanu-Regatta auf der Regattastrecke Beetzsee am 19. und 20.06.26


Beton ist mehr als ein Baustoff – das wird sich bei der 20. Betonkanu-Regatta zeigen. Am 19. und 20. Juni lassen über 1.000 Studierende ihre selbst gebauten Betonkanus zu Wasser, treten in spannenden Rennen gegeneinander an, um am Ziel hoffentlich so jubeln zu können. © IZB/ Sascha Steinbach

Beton gilt als schwer, massiv und fest – aber auch als formbarer Baustoff. Alle zwei Jahre nimmt er eine ganz besondere Form an: als Kanu.

Kanus aus Beton? Genau dieses vermeintliche Paradox steht wieder im Mittelpunkt der nächsten Deutschen Betonkanu-Regatta, die in nunmehr 20. Auflage am 19. und 20. Juni 2026 auf der Regattastrecke Beetzsee stattfindet. Hier lassen Studierende aus dem In- und Ausland ihre selbst entworfenen und gebauten Betonkanus zu Wasser – und treten in spannenden Rennen gegeneinander an.

Die Deutsche Betonkanu-Regatta gehört zu den außergewöhnlichsten studentischen Projekten im Bauwesen. Damit ein Kanu aus Beton schwimmt, müssen Konstruktion, Material und Fertigung perfekt zusammenspielen. Teams von insgesamt 52 Hochschulen, Universitäten und berufsbildenden Einrichtungen aus dem In- und europäischen Ausland beweisen in diesem Jahr, dass sie diesen Balanceakt beherrschen. Über 1.000 Studierende reisen dazu an den Beetzsee in Brandenburg an der Havel: 64 Damen-, 73 Herren- sowie 43 Mixed-Teams werden im sportlichen Wettkampf um den Sieg paddeln.

Die Teams entwickeln ihre Boote eigenständig – von der ersten Idee über die Materialrezeptur bis zur Herstellung der Betonschalen. „Die Betonkanu-Regatta ist weit mehr als ein sportlicher Wettkampf“, sagt Cheforganisator Torsten Bernhofen vom Informations-Zentrum Beton (IZB). „Für Studierende aus Architektur, Bauingenieurwesen und verwandten Disziplinen ist sie ein reales Experimentierfeld für innovative Betontechnologien.“ Denn Themen wie Materialeffizienz, Recycling oder nachhaltige Betonrezepturen spielen bei der Entwicklung der Boote eine zentrale Rolle.

Originelle Konstruktionen und Designs

Neben den sportlichen Rennen zählt auch die Kreativität der Teams. In der „Offenen Klasse“ präsentieren sie spektakuläre Konstruktionen, die mit außergewöhnlichen Formen, Konzepten oder Themenwelten überraschen. Der Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt. Besucherinnen und Besucher können sich auf 20 außergewöhnliche Boote freuen.

Auf dem Instagram-Kanal @izb_betonkanu oder über #betonkanu kann man schon jetzt den Baufortschritt der jeweiligen Teams beobachten.

Wer sich von den Betonkanus und den Offene-Klasse-Konstruktionen selbst ein Bild machen möchte, kann die Boote bereits am Freitag am Ufer des Beetzsees besichtigen. Die sportlichen Wettkämpfe starten dann am Samstag ab 08:00 Uhr mit den Vor- und Zwischenläufen. Gegen 13:00 Uhr findet die Bootsparade der Wasserfahrzeuge der Offenen Klasse statt, bevor gegen 14:10 Uhr die Halbfinal- und Finalläufe zu erleben sind. Die Siegerehrung ist für 17:00 Uhr geplant. Der Eintritt ist frei.

Organisiert wird die Deutsche Betonkanu-Regatta vom InformationsZentrum Beton im Namen der deutschen Zement- und Betonindustrie. Seit der ersten Veranstaltung im Jahr 1986 hat sich der Wettbewerb zu einem festen Termin für den Ingenieur- und Architekturnachwuchs entwickelt – und zu einem eindrucksvollen Beweis dafür, dass Beton weit mehr kann, als man ihm auf den ersten Blick zutraut.

Quelle: © Stadt Brandenburg an der Havel / Th. Messerschmidt

In der Offenen Klasse gilt „Ist aus Beton und schwimmt“ – ob Segelboot, Tischkicker, Flaschenkasten oder Straßenbahn. © Stadt Brandenburg an der Havel / Th. Messerschmidt

Weitere Nachrichten

Kita-Olympiade_090626-1
Nachrichten

Oberbürgermeister besucht Kita-Olympiade

Oberbürgermeister besucht Kita-Olympiade Im Beisein von Oberbürgermeister Daniel Keip sowie „Fritzi“ und Robert Busch von der Brandenburgischen Sportjugend wurden die Kitas Stoppelhopser und Wellenreiter für

Weiterlesen »
Cookie Consent mit Real Cookie Banner