Engagierte Sammlerinnen und Sammler wurden ausgezeichnet


Gruppenbild der fleißigen Sammlerinnen und Sammler

Preisübergabe für Kreativität und Engagement im Rahmen des Schulklassenwettbewerbs Zigarettenkippen-Challenge 2026 – Die Natur ist kein Aschenbecher – wir zeigen was liegen bleibt.

Das Amt für Abfallwirtschaft, Bodenschutz und Grünflächen und das Naturschutzzentrum Krugpark der Stadt Brandenburg an der Havel riefen auch in diesem Jahr Schulklassen wieder zur Zigarettenkippen-Challenge auf.

Die Zigarettenkippen-Challenge 2026 motivierte Schulklassen der Oberschulen aus der Stadt Brandenburg an der Havel in Form eines Wettbewerbs dazu, eine Sammelaktion durchzuführen, um dabei so viele Zigarettenkippen wie möglich aus der Umwelt zu entfernen. Die Aktion lief vom 13. April bis zum 17. Mai 2026. Bis dahin bestand die Möglichkeit, die Sammelaktivitäten mit kreativen Fotos, auf Plakaten oder gebastelten Werken zu dokumentieren. Darüber hinaus wurden die ungesunden Folgen des Rauchens für Mensch und Umwelt im Unterricht thematisiert.

Folgende Klassen haben in diesem Jahr teilgenommen:

Zudem beteiligte sich die IG Naturschutz mit mehreren Sammelaktivitäten.

Insgesamt wurden gut 20 Kilogramm Kippenstummel durch Schülerinnen und Schüler in Flaschen, Eimern, Gläsern und Abfallsäcken gesammelt und beispielsweise als Beitrag für die eigene Schülerzeitung oder anderweitig plakativ veranschaulicht.

Die Schulklassen sammelten oftmals direkt in unmittelbarer Umgebung der Schule, wie die J.H.-Pestalozzi-Schule im Stadtteil Hohenstücken und stellten fest, dass man sich nicht weit bewegen musste um erhebliche Mengen aufzusammeln.

Doch es gab auch kleine Lichtblicke, die Havelschule lässt regelmäßig durch die sogenannten Werkstufen die Schulumgebung säubern und so stellte die teilnehmende Klasse fest, dass „lediglich“ 300 Gramm zusammengekommen sind. Dies mag sicher am regelmäßigen Fleiß liegen, doch diese Regelmäßigkeit sensibilisiert das Verantwortungsbewusstsein der Mittmenschen vor Ort auch ein Stückweit.

Umgerechnet entsprechen 20 Kilogramm ungefähr 66.000 Kippenstummel. Diese gerauchten Zigaretten sind hochgerechnet in etwa knapp 30.000 €, welche sich in Rauch aufgelöst haben.

Allein ein einziger Kippenstummel kann 40 bis 60 Liter Grundwasser verunreinigen. Zusammengerechnet wurden durch die Aktion also ca. 3,3 Mio. Liter Wasser vor der Verunreinigung geschützt.

Gewonnen hat bei dieser Challenge ganz klar die Umwelt und endete mit dem Fazit: Die Natur ist kein Aschenbecher!

Die engagierten und fantasievollen Sammlerinnen und Sammler erhielten im Rahmen einer Preisverleihung am 22. Juni 2026 in der Umweltpyramide des Naturschutzzentrums Krugpark eine Urkunde und jeweils 200,- EUR Preisgeld, überreicht durch die Amtsleiterin Kirstin Ohme.

Spender des Preisgeldes sind:

Das Amt für Abfallwirtschaft, Bodenschutz und Grünflächen der Stadt Brandenburg an der Havel bedankt sich bei allen Teilnehmern der diesjährigen Challenge sowie den Sponsoren.

Die Bürgerinnen und Bürger bzw. die Raucherinnen und Raucher werden in diesem Zusammenhang nochmals eindringlich gebeten, aufgerauchte Überbleibsel von Zigaretten über den Restmüll zu entsorgen oder im städtischen Raum die Papierkörbe zu nutzen. Es ist auch möglich, für die zwischenzeitliche Sammlung von Zigarettenkippen einen sogenannten Taschenaschenbecher zu nutzen. Diese sind für wenige Euros im Internet zu erwerben.

Quelle: © Stadt Brandenburg an der Havel/Amt für Abfallwirtschaft, Bodenschutz und Grünflächen

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