Die ersten Sieger im „22. Undine“-Märchenwettbewerb stehen fest


Stadt-Pressesprecher Thomas Messerschmidt, Kinder- und Jugendbuchautorin Christine Fehér sowie Fouqué-Bibliothek-Direktorin Cornelia Stabrodt bei der Jury-Arbeit. © Stadt Brandenburg an der Havel

Auf Jury-Entscheidung folgt Märchen-Matinee mit Preisübergabe am 15. März 2026

Zweieinhalb Stunden tagten die Jury-Mitglieder, dann standen die ersten Preisträgerinnen und Preisträger des 22. „Undine“-Wettbewerb, veranstaltet von der Fouqué-Bibliothek und der Stadt Brandenburg an der Havel, fest.

Es gab wieder viele wunderbare Märchen, das Lesen hat großen Spaß gemacht,

fasste die Jury-Vorsitzende, die aus Berlin stammende Kinder- und Jugendbuchautorin Christine Fehér, anfangs zusammen, bevor sich alle Beteiligten für ihre Favoriten verbal ins Zeug legten. Zwischen 12 und annähernd 20 Stunden hatten sie mit dem Lesen der 226 eingereichten neuen Märchen verbracht, besondere Textpassagen gemarkert und Notizen gemacht. Auf 14 Preisträgerinnen und Preisträger galt es sich zu verständigen. Insgesamt vier Haupt- und 10 Sonderpreise konnten auf die vier Altersklassen verteilt werden, wobei die 10- bis 12-Jährigen einmal mehr die meisten Wettbewerbsbeiträge abgeliefert hatten.

Immerhin bei acht Märchen herrschte auf Anhieb Einigkeit, auf die weiteren sechs Gewinnerbeiträge wurde sich in munteren Diskussionen geeinigt.

Fouqué-Bibliothek-Direktorin Cornelia Stabrodt:

Die Vorfreude ist groß, auf das, was das Brandenburger Jugendtheater zur Festveranstaltung aus diesen besonders tollen Märchen macht. Die meisten haben so herrliche Dialoge und Zitate, die – vorgelesen in verteilten Rollen – das Geschehen so lebhaft und lebendig erscheinen lassen.

Stadt-Pressesprecher Thomas Messerschmidt ergänzt:

Die Phantasie und Kreativität der Kinder und Jugendlichen, aber auch der jungen Erwachsenen ist jedes Jahr aufs Neue erstaunlich und bereitet zumeist große Freude beim Lesen.

Die Möglichkeit, das zu erleben, haben alle Märchenfans, denn die als Märchen-Matinee angelegte Auszeichnungsveranstaltung ist abermals öffentlich. Allerdings kann sich nicht wie gewohnt im Brandenburger Theaters stattfinden. Aufgrund des im Dezember 2025 durch die fehlausgelöste Sprühflutanlage verursachten Wasserschadens bleibt das Große Haus eine Baustelle. So erleben die auszuzeichnenden Märchen ihre Lese-Premiere im Rolandsaal des Altstädtischen Rathauses – und zwar am Sonntag, 15. März 2026, ab 11:00 Uhr. Dazu sind die Wettbewerbs-Teilnehmerinnen und -Teilnehmer sowie alle weiteren Märchen-Fans herzlich eingeladen. Unter Mitwirkung des Brandenburger Jugendtheaters, Schülerinnen und Schüler der Musikschule „Vicco von Bülow“ sowie vieler Preis-Paten stehen rund 100 märchenhafte Minuten bevor, in denen insbesondere die jungen Autorinnen und Autoren der ausgezeichneten Märchen in den Vordergrund gerückt und mit ihren Preisen, jeweils dotiert mit 150 Euro, bedacht werden. Zu den vier Hauptpreisen gehört außerdem eine vom Brandenburger Künstler Jan Beumelburg gestaltete Undine-Statuette.

Quelle: © Stadt Brandenburg an der Havel

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