Der Tourismusverein Brandenburg an der Havel e.V. hat mit zahlreichen Gästen beim 22. Touristiker-Frühschoppen in der Johanniskirche den Start in die neue Tourismussaison gefeiert.
Dabei ging der Blick Richtung Zukunft, nicht nur mit dem Motto „999 Tage bis 1.100 Jahre Brandenburg an der Havel“.
Vereinsvorsitzender André Eckhardt richtete neben einem kleinen Ausblick auf das Jubiläumjahr 2029 den Blick auf bald bevorstehende Veranstaltungshöhepunkte, wozu neben der neuen „Havelsommer“-Idee im laufenden Jahr auch der ICF Canoe & Paracanoe Sprint World Cup vom 14. bis 17. Mai (mit Teams aus fast 50 Nationen!), der Havelmann-Triathlon am 6. Juni und das Havelfest vom 19. bis 21. Juni zählen.
Auch Oberbürgermeister Daniel Keip schwor die Gästeschar auf die Tourismussaison ein und zwar auf
„ein Jahr, in dem wir unsere Stadt erneut als gute und herzliche Gastgeberin präsentieren möchten. Die Voraussetzungen dafür sind hervorragend: mit einem vielfältigen Angebot aus Kultur, Sport und besonderen Erlebnissen, getragen von Ihrem Engagement und Ihrer Kreativität.“
Zur Idee des Havelsommers, den das Kulturbüro erstmals auf die Beine stellt, verriet er:
„Vom 7. Juni bis zum 21. September liegt Kultur in der Luft unserer Havelstadt. Dieses neue, offene Format stellt Vielfalt, Begegnung und kulturelle Entdeckungen in den Mittelpunkt. Künstlerinnen und Künstler, Kulturschaffende und Ensembles versammeln sich, um eine bunte Mischung aus Musik, Theater, bildender und darstellender Kunst zu präsentieren. Eröffnet wird der Havelsommer am 7. Juni mit der Havelkarawane: 65 Musikerinnen und Musiker bewegen sich auf allem, was schwimmt, und verwandeln unsere Flüsse und Kanäle in einen offenen Klangraum.“
Erlebbar entspannt entlang der Ufer, in den ufernahen Cafés der historischen Stadtteile Altstadt, Neustadt und Dominsel oder sogar vom eigenen Boot aus.
Außerdem schürte Daniel Keip die Vorfreude auf das Jubiläumsjahr 2029:
„Dann feiern wir 11 Jahrhunderte Brandenburg an der Havel – ein bedeutendes Ereignis, das weit über unsere Stadt hinausstrahlen wird. 1100 Jahre Stadtgeschichte und zugleich 40 Jahre Mauerfall – das ist Anlass, zurückzublicken, aber auch mutig nach vorn zu schauen. Der Weg zum Jubiläumsjahr gehört uns allen. Er eröffnet die Chance, Projekte mit großer Strahlkraft zu entwickeln – für unsere Stadt, unsere Region und darüber hinaus. Und wenn in Berlin darüber gesprochen wird, die Tour de France 2029 am Brandenburger Tor in der Hauptstadt starten zu lassen, dann frage ich mich: Wo will die Radsportelite denn sonst hinfahren, wenn nicht nach Brandenburg an der Havel? Natürlich müssen wir bis dahin vieles verbessern, müssen wir für uns werben und zeigen, Brandenburg an der Havel kann Großes. Lassen Sie uns diese Chance nutzen!“
Journalist und Geschichtsfreund Heiko Hesse nutzte sogleich die Chance, für ein neues Projekt zu werben: 175 Jahre Fritze Bollmann stehen im Jahr 2027 bevor, was mit Musik, Lesungen, Theater und Ausflügen erlebbar gemacht wird. Auf die Spuren des berühmten Brandenburgers könne man sich mittels druckfrischer Flyer ab sofort machen – zu Fuß durch die Brandenburger Innenstadt oder als genussvolle Radtour rund um den Beetzsee. So trifft man auch auf das Örtchen Bollmannsruh, dem laut Heiko Hesse ebenso nächstes Jahr der 100. Geburtstag bevorsteht.
Quelle: © Stadt Brandenburg an der Havel / Th. Messerschmidt