
Um den Schlaf gebracht am Tschirchdamm
Um den Schlaf gebracht am Tschirchdamm pixabay Dienstag, 16.06.2026, 23:42 Uhr und 01:30 Uhr Um die nächtliche Ruhe gebracht wurde ein Bewohner eines Mehrfamilienhauses, weil
Die Natur ist kein Aschenbecher – wir zeigen was liegen bleibt.
Wie schädlich Zigarettenstummel für die Umwelt sind, wenn sie achtlos auf Gehwegen, Plätzen oder in Grünflächen weggeworfen werden, ist vielleicht auch jedem Raucher klar. Dennoch landen deutschlandweit geschätzte 44 Milliarden Zigarettenstummel in der Umwelt.
Bis zu 4.000 verschiedene Schadstoffe lassen sich in den Zigarettenstummeln nachweisen, worunter auch Stoffe aus krebserregenden Substanzen sind. Diese Stoffe werden durch das Regenwasser ausgewaschen und können somit auch ins Grundwasser gelangen. Der giftige Mix einer einzigen Zigarettenkippe reicht aus, um 1.000 Liter Grundwasser zu verunreinigen – oder das Pflanzenwachstum negativ zu beeinflussen.
Die Entsorgung sollte über einen öffentlichen Abfallbehälter stattfinden bzw. die Kippen in den Restmüll geworfen werden, unterwegs anfallende Zigarettenkippen können bis zu ihrer Entsorgung in einem Taschenaschenbecher gesammelt werden.
Das Amt für Abfallwirtschaft, Bodenschutz und Grünflächen der Stadt Brandenburg an der Havel und das Naturschutzzentrum Krugpark nimmt sich der Problematik an und ruft in diesem Jahr erneut Schulklassen zur Zigarettenkippen-Challenge auf. Diese soll die städtischen Oberschulen und Gymnasien in Form eines Wettbewerbs dazu motivieren, eine einstündige Sammelaktion durchzuführen, um dabei so viele Zigarettenkippen wie möglich aus der Umwelt zu entfernen.
Die sehr engagierte Interessengemeinschaft „Naturschutz in Brandenburg an der Havel“ ging bereits mit einer vorbildlichen Aktion voran und sammelte unzählige Zigarettenstummel aus der Innenstadt nahe der Havel auf.
Der Aktionszeitraum läuft vom 13. April bis zum 17. Mai 2026. Bis dahin besteht die Möglichkeit, die Sammelaktivitäten mit Fotos und Videos zu dokumentieren und im Idealfall zu wiegen, um eine konkrete Menge feststellen zu können.
Die Ergebnisse der Sammlung (Fotos, Videos, Mengenangaben) sind dann an das Amt für Abfallwirtschaft, Bodenschutz und Grünflächen oder dem Naturschutzzentrum Krugpark zu senden:
Am Ende gewinnt die Umwelt und für die engagiertesten und fantasievollsten Sammler winken zusätzlich finanzielle Unterstützung für die Klassenkassen.
Quelle: © Stadt Brandenburg an der Havel und © Sofie Degner (heimwerts e.V.)

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