
Weltpremiere: Rutsche mit Kühlsystem
Weltpremiere: Rutsche mit Kühlsystem GF Lorenz, Bürgermeister Müller, Cora Kagelmann und Kirstin Ohme vom Umweltamt sowie Bürgerbeiratsmitglied Peter Friedling weihten die neue Rutsche ein. Eine
Eine Weltpremiere haben Bürgermeister Michael Müller und der Geschäftsführer der Klein Kreutzer Spielbau GmbH, Fabian Lorenz, am Kindertag auf dem Spielplatz am Turnerheim auf der Eigenen Scholle präsentiert: die erste gekühlte Rutsche, die 2025 auch den Zukunftspreis des Landes Brandenburg gewann.
Durch ein Kühlmittel wird die Edelstahlrutsche bei heißen Tagen von über 60 auf Körpertemperatur um die 37 Grad heruntergekühlt.
„Das System ist wartungsfrei und die Pumpe wird über Solarstrom angetrieben,“
sagt Spielbau-Geschäftsführer Fabian Lorenz. Ein entsprechender Prototyp sei auf dem Firmengelände zwei Jahre ohne Beanstandungen getestet worden. Es gebe inzwischen für die Rutsche, die etwa 3.000 Euro Aufpreis zur herkömmlichen Edelstahl-Ausführung kostet, inzwischen viele Anfragen aus dem Inland, aber auch aus dem Ausland. Insbesondere aus warmen Ländern wie Australien gebe es Kaufinteresse für die neue Erfindung, so Lorenz.
Die erste Rutsche dieser Art wird nun nicht nur in Brandenburg an der Havel erprobt, sondern sie wird vom Unternehmen für die Kinder der Stadt auch kostenfrei zur Verfügung gestellt. Das Vorgängermodell wird auf einem anderen Spielplatz verbaut.
Bürgermeister Müller, der als erster Erwachsener die Rutsche einweihte, dankte Spielbau für das Engagement und die Spende. Es sei sinnvoll, Rutschen zu kühlen, insbesondere dort, wo Sonnenschutz kostspielig ist. Ob bei Brandenburger Spielplatz-Neubauten weitere solcher Rutschen von der Stadt angeschafft werden, hängt von der jeweiligen Haushaltslage ab. Er sei aber ein Fan dieses Modells, so Müller.
Quelle: © Stadtverwaltung Brandenburg an der Havel / René Paul-Peters

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