Neuer Servicepunkt der Nachbarschaftshilfe stärkt ambulante Pflege in Brandenburg an der Havel


Annett Kießig © Caritasverband für das Erzbistum Berlin e.V.

Zum 1. Mai 2026 nimmt in Brandenburg an der Havel ein neuer Servicepunkt der Nachbarschaftshilfe seine Arbeit in der Neustädtischen Heidestraße 24 auf. Der Caritasverband für das Erzbistum Berlin e.V. erweitert dafür das bestehende Freiwilligenzentrum und schafft eine zentrale Anlaufstelle für alle Fragen rund um die Nachbarschaftshilfe nach der neuen Brandenburgischen Angebotsanerkennungsverordnung.

Gefördert wird das Angebot durch den Pakt für Pflege des Landes Brandenburg.

Der Servicepunkt verfolgt das Ziel, die ambulante Pflege zu stärken, pflegende Angehörige und Pflegebedürftige im Alltag zu entlasten und letzteren ein längeres Verbleiben in ihrer häuslichen Umgebung zu ermöglichen. Gleichzeitig soll das soziale Miteinander gefördert und das Engagement der Nachbarschaftshelfenden sichtbar anerkannt werden. Zu diesem Zweck können Nachbarschaftshelfende seit Anfang des Jahres erstmals eine Aufwandsentschädigung über den Entlastungsbetrag nach Paragraph 45b SGB XI der Pflegebedürftigen erhalten.

Mit dem neuen Servicepunkt der Nachbarschaftshilfe schaffen wir einen Ort, an dem Unterstützung, Miteinander und Engagement ganz selbstverständlich zusammenfinden – ein Gewinn für alle Menschen in unserer Stadt,

freut sich Oberbürgermeister Daniel Keip.

Mitmachen kann jede registrierte Einzelperson ab 14 Jahren (bis 18 Jahre mit Einverständnis der Erziehungsberechtigten), die nach einer kurzen Schulung alltagsnahe Unterstützung wie Begleitungen, Einkäufe, Hilfe im Haushalt oder ähnliche Tätigkeiten für pflegebedürftige Menschen übernimmt, die mindestens einen Pflegegrad 1 innehaben.

Auf dem Weg Nachbarschaftshelfer oder Nachbarschaftshelferin zu werden, unterstützt der Caritasverband aktiv: Er berät Interessierte, die sich als Nachbarschaftshelfende engagieren möchten ebenso wie Pflegebedürftige und deren Angehörige. Er informiert zur Nutzung des Entlastungsbetrags, unterstützt bei Qualifizierung und Registrierung und steht als verlässliche Ansprechstelle bei Fragen oder Konflikten zur Verfügung.

Ergänzend zur individuellen Beratung und Begleitung ist ein Stammtisch Nachbarschaftshilfe angedacht, der die Möglichkeit zum Austausch, zur Beantwortung von Fragen und ggf. auch zur Fortbildung zum Beispiel zum Notfallmanagement oder auch Krankheitsbildern ermöglicht.

Durch die Anbindung an das etablierte Freiwilligenzentrum können bestehende Netzwerke und Kompetenzen vor Ort optimal genutzt werden. So entsteht ein niedrigschwelliges, gut erreichbares Angebot, das die Lebensqualität pflegebedürftiger Menschen stärkt und bürgerschaftliches Engagement fördert“, ergänzt die Beigeordnete für Soziales,

Alexandra Adel.

Annett Kießig vom Servicepunkt der Nachbarschaftshilfe ist unter der Rufnummer (0176) 58 346 960 oder per E-Mail: a.kiessig@caritas-brandenburg.de zu erreichen.

Quelle: © Stadt Brandenburg an der Havel

Flyer für die Nachbarschaftshilfe. © Stadt Brandenburg an der Havel

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