4:2 der Stahl-Frauen gegen Miersdorf - Unnötig spannend gemacht


Mit einem ungefährdeten 4:2-Erfolg im heimischen Stadion am Quenz über den SC Eintracht Miersdorf/Zeuthen festigten die Fußballerinnen der BSG Stahl Brandenburg ihren 3. Tabellenplatz in der Landesliga. Hätten die Gastgeberinnen nicht fleißig Schützenhilfe gegeben, hätte das Ergebnis noch viel deutlicher ausfallen können.

Unglücklicher konnte der Start in die Partie nicht verlaufen. Dank einer unfreiwilligen Vorlage der Stahl-Defensive kam Tamira Kiara Karczewski frei vor Torfrau Celina Pflanz zum Abschluss und brachte die Gäste in der 6. Minute in Führung. Unbeeindruckt drängte die Gastgeberinnen auf den Ausgleich, den vier Minuten später Livia Bauer per verwandelten Strafstoß erzielte. Das Spiel kannte nur eine Richtung, doch die Eintracht-Damen verteidigten mit gutem Einsatzwillen ihren Sechzehner.

Mitte der ersten Hälfte gab es den nächsten Aussetzer in der Stahl-Abwehr. Diesmal war Madleen Gippner die Nutznießerin, brachte den Tabellennachbarn wieder in Führung (23.). Und erneut dauerte es nicht lang, bis die Brandenburgerinnen die Antwort gaben. Emma Harder ließ sich in der 28. Minute die Chance zum Ausgleich nicht nehmen. Bis zur Halbzeit erspielten sich die Gastgeberinnen noch zahlreiche Möglichkeiten, um mit einer Führung in die Kabine zu gehen. Zweimal war es Marlen Sommerlatte, die ihre Chancen liegen ließ, wobei eine die Trainerin Janine Groth verzweifeln ließ. Anstatt straff abzuziehen oder abzuspielen, versuchte es Sommerlatte mit einem Heber, den die Eintracht Torhüterin Celine Schwarz locker abfing.

Nach dem Seitenwechsel nahm die Dominanz der Brandenburgerinnen zu. Zehn Minuten nach dem Wiederanpfiff kam nach einem Einwurf der Ball im Eintracht-Sechzehner zu Livia Bauer, die mit einem sauberen Lupfer die herauseilende Schwarz zum 3:2 überwand. Kurz darauf war Schwarz Siegerin gegen Sommerlatte, die es aus 20 Metern probierte. Trotz des nur knappen Rückstands gelang es den Miersdorferinnen nicht, mit gefährlichen Offensivaktionen die Stahl-Abwehr unter Druck zu setzen. Zwei der drei Gelegenheiten resultierten wieder aus Fehlern von Stahl-Spielerinnen, die sie aber selbst wieder ausbügeln konnten.

Die Stahl-Elf machte nicht den Fehler das Ergebnis zu verwalten, sie wollten den nächsten Treffer zur eigenen Beruhigung. Der schien in der 83. Minute auch fällig. Sommerlatte bediente im Strafraum die kurz zuvor eingewechselte Amy Lemme, die freistehend aus zwei Metern den Ball am linken Pfosten vorbei schob. Fünf Minuten später revanchierte sie sich, setzte Marlen Sommerlatte mit einem schönen Pass in Szene, scheiterte aber an der Torfrau Schwarz. In der Nachspielzeit hatte die Stahl-Angreiferin aber noch ihr Erfolgserlebnis. Nach Vorlage von Anja Seelhoff jagte sie den Ball aus zwölf Metern in den linken oberen Winkel zum 4:2-Endstand.

Trainerin Groth war insgesamt mit dem Auftritt ihrer Mannschaft zufrieden: „Das wir jeweils selbst die Vorlagen für die Gegentore geben, ist natürlich weniger schön, aber wir haben uns nicht entmutigen lassen. Haben unser Ding durchgezogen, und hätten auch höher gewinnen können. Alle haben ihre Aufgaben erledigt, wie auch Lara Marohn, die nach einer Stunde kam und ordentlich Alarm auf ihrer Seite machte.“ Nächsten Sonntag (3. Mai/15 Uhr) geht es auswärts zum Tabellenzweiten nach Brieselang.

Quelle: BSG Stahl Brandenburg e.V.

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