Wasserschutzpolizei warnt vor Betreten von Eisflächen


Polizeidirektion West

Leiter der Wasserschutzpolizei betont: „Oftmals trügt der Schein!“

Das derzeitige Wetter könnte winterlicher nicht sein: Es herrschen kalte Temperaturen und immer wieder fallen weiße Flocken vom Himmel und verlocken zu Schlittenfahrten und Schneeballschlachten. Eine Sache sollte trotz perfekter Kulisse jedoch auf keinen Fall in die Tat umgesetzt werden: Schlittschuhlaufen auf Seen und Flüssen. Der Leiter der Wasserschutzpolizei in der Polizeidirektion West, Erster Polizeihauptkommissar Heiko Schmidt, warnt dringend vor dem Betreten von deren Eisflächen: „Trotz der zurückliegenden Frostnächte sollte sich niemand in Sicherheit wähnen! Oftmals trügt der Schein, insbesondere dann, wenn auch noch Schnee auf dem Eis liegt.“

Auch eine vermeintlich geschlossene Eisdecke und starker Frost geben keine Garantie für ein sicheres Betreten! Die Stärke des Eises wird durch viele Faktoren, wie zum Beispiel der Fließgeschwindigkeit des Wassers, einfließende Abwässer, die Schifffahrt oder auch schon durch den Schnee allein beeinflusst. Weiterhin können Strudel vom Gewässergrund wärmeres Wasser nach oben transportieren und halten dadurch das Eis dünn, wobei verdeckte Gefahren entstehen, da diese Stellen nicht zu erkennen sind.

Deshalb rät die Wassersschutzpolizei grundsätzlich vom Betreten zugefrorener Seen, Flüsse und Kanäle ab: „Wer zugefrorene Seen, Flüsse und Kanäle betritt, gefährdet sich und andere!“, sagt Wasserschutzpolizist Heiko Schmidt.

Alternativen sind unterhaltene, künstliche Eisflächen sowie sehr flache, überschwemmte Wiesen. Aber auch bei Letzteren sollte man niemals allein oder im Dunkeln aufs Eis! Kinder sollten von ihren Eltern frühzeitig über die Gefahren aufgeklärt werden, die beim Betreten von Eisflächen drohen.

Quelle: Polizeidirektion West

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