
Weltelite des Kanusports trifft sich am Beetzsee – Vom 14. bis 17. Mai 2026
Weltelite des Kanusports trifft sich am Beetzsee – Vom 14. bis 17. Mai 2026 Vom 14. bis 17. Mai 2026 wird die Regattastrecke am Beetzsee
Prof. Julia Schnitzer ist neue Vizepräsidentin für Lehre und Internationales an der THB
Zum 1. März 2026 hat Prof. Julia Schnitzer, Professorin für Digitale Medien, das Amt als Vizepräsidentin für Lehre und Internationales (VPL) an der Technische Hochschule Brandenburg (THB) angetreten. Der Senat hatte sie bereits im Dezember mit großer Mehrheit gewählt. Julia Schnitzer folgt damit auf Prof. Dr. Vera Meister, die das Amt seit September 2022 innehatte und in dieser Zeit zahlreiche Impulse für die digitale Lehre und internationale Kooperationen setzte.
„Unter ihrer Leitung wurden innovative Lehrmethoden weiterentwickelt und internationale Projekte wie Inter³DNA und ELI-Inkubator vorangetrieben. Sie prägte die strategische Ausrichtung und festigte die internationale Vernetzung der Hochschule“, sagt die neue VPL über ihre Vorgängerin.
Julia Schnitzer selbst ist eine erfahrene Hochschulmanagerin, die bereits vor rund zehn Jahren Rektorin einer privaten Hochschule war und dort umfassende Erfahrungen in Hochschulentwicklung, Akkreditierung und Internationalisierung sammelte. „Die Position als Vizepräsidentin bietet viele Möglichkeiten, Studium und Forschung aktiv weiterzuentwickeln. Das reizt mich sehr“, sagt sie zu ihrer neuen Aufgabe.
Im Mittelpunkt ihrer dreijährigen Amtszeit steht die Umsetzung des Struktur- und Entwicklungsplans der THB bis 2030. Gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern aller Statusgruppen wurden darin strategische Leitlinien für die kommenden Jahre definiert. Für den Bereich der VPL bedeutet dies insbesondere die Weiterentwicklung und Neueinrichtung von Studiengängen oder Studienformaten sowie Innovationen in der Lehre und Internationalisierung.
Als MINT-orientierte Hochschule sieht Julia Schnitzer die THB in einer besonderen Verantwortung: „Wir bilden die Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger von morgen aus. Neben fachlicher Exzellenz brauchen sie Future Skills wie kritisches und systemisches Denken, Data Literacy, technologische Flexibilität sowie Verantwortungsbewusstsein und ethische Urteilsfähigkeit.“ Künstliche Intelligenz spiele dabei eine zunehmend wichtige Rolle – sowohl als Lehrinhalt als auch als Werkzeug in innovativen Lehr- und Lernformaten.
Eine zukunftsfähige Hochschullehre sieht die Vizepräsidentin in der klugen Verbindung von Präsenz- und Online-Formaten. „Digitalisierung ist toll, weil die Inhalte jederzeit und überall auf der Welt abrufbar und barrierefrei zugänglich sind. Laborarbeit zum Beispiel lässt sich aber nicht einfach virtuell umsetzen. Darüber hinaus möchten wir unsere Studierenden praxisnah und vor allem für den regionalen Arbeitsmarkt ausbilden.“ Die steigende Nachfrage nach Online-Studiengängen – insbesondere im Fachbereich Informatik und Medien – zeige, dass beide Formate ihre Berechtigung haben. „Der Markt braucht Präsenz und Online. Unsere Aufgabe ist es, für beide Nachfragen qualitativ hochwertige Angebote bereitzustellen“, so Julia Schnitzer.
Ein weiterer Schwerpunkt ihrer Amtszeit ist die strategische Weiterentwicklung internationaler Partnerschaften. Bestehende Kooperationen sollen dort vertieft werden, wo sich eine Zusammenarbeit bewährt hat – etwa mit dem TecnoCampus Mataró in Spanien. Studierende sollen verstärkt zu Auslandsaufenthalten motiviert werden. Ebenso sollen Lehrendenmobilitäten und Forschungskooperationen ausgebaut werden. „Internationale Wettbewerbsfähigkeit entsteht durch gelebte Partnerschaften – durch Austausch von Studierenden, Staff-Exchange und gemeinsame Forschungsprojekte. Neben fachlichen Fähigkeiten fördern Auslandsaufenthalte Resilienz, Toleranz und interkulturelle Kompetenz.“
Als größte Herausforderung ihrer Amtszeit bezeichnet Julia Schnitzer die Balance zwischen strategischen Großprojekten und dem operativen Tagesgeschäft. „Ich habe viele Ideen mit großem Potenzial für die THB. Entscheidend wird sein, diese im richtigen Tempo umzusetzen.“ Dabei will sie nicht nur institutionelle Verantwortung übernehmen, sondern auch persönliche Balance wahren. „Beruf und Familie in Einklang zu bringen, ist wichtig – und zugleich herausfordernd.“
Quelle: Technische Hochschule Brandenburg
University of Applied Sciences

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