Stadtrivale eine Nummer zu groß - Pokalderby Stahl III - Süd II


In der 2. Rundes des Kreispokals Havelland empfingen die 3. Männer der BSG Stahl
Brandenburg, die in der 1. Kreisklasse beheimatet sind, vor 200 Zuschauern die Reserve des BSC Süd 05, die in die Kreisoberliga aufgestiegen ist. Zwischen beiden Teams waren also zwei Klassen Unterschied und damit gebührte die Favoritenrolle den Gästen.

Davon war in den ersten 20 Minuten auf dem Rasen im Stadion am Quenz nicht viel zu sehen, dann wurden die Offensivaktionen der Nullfünfer aber zwingender. Mit viel Einsatz und einer Portion Glück hielt Torhüter Leon Weller und seine Vorderleute den Kasten sauber. Doch ein unglückliches Zuspiel im eigenen Strafraum wurde den Gastgebern in der 24. Minute zum Verhängnis. Nach dem Ballverlust kam Justin Flint an den Ball, der sich diese Chance nicht nehmen ließ. Mit dem 0:1 ging es auch verdient in die Kabine, der Kreisoberligist erspielte sich die Mehrzahl an Chancen, wenngleich er aber die Mithilfe der Platzherren zur Führung benötigte.

So ähnlich ging es auch im zweiten Abschnitt weiter. In der 50. Minute sorgte ein Eigentor für das 2:0. Aber Lucas Piontek musste eingreifen, hinter ihm stand ein Südspieler einschussbereit. Nach einer Stunde hätte es eventuell noch einmal spannend werden können. Nach einem Pass aus der Tiefe lief Luca Noel Heger auf den Kasten von Torhüter Martin Lange zu, scheiterte aber am Keeper. Vielleicht wären mit dem 1:2 neue Kräfte frei geworden, doch spätestens mit dem verwandelten Foulelfmeter durch Ricardo Isa Klassen (69.) war „das Ding durch“.

Florian Dittert vergab noch die gute Möglichkeit zum Ehrentreffer in der 75. Minute, doch dafür waren wenig später die Gäste durch Leon Lal (77.) zum 4:0 erfolgreich.

Dies war auch der Endstand. Die Stahl-Elf hat sich nichts vorzuwerfen. Sie hat alles probiert, doch der Gegner war einfach die zwei Klassen besser.

Quelle: BSG Stahl Brandenburg e.V.

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