
Besitzer für einäugigen kranken Fundkater gesucht
Besitzer für einäugigen kranken Fundkater gesucht © Stadt Brandenburg an der Havel Am 20. Oktober 2026 wurde am Studentenwohnheim in der Zanderstraße ein mauzender, etwa
Übergabe am 125. Geburtstag des Klinikums: Drei moderne Herzkatheterlabore und ein neuer Hybrid-Operationssaal verbessern die Versorgung herz- und gefäßkranker Menschen in der Region.
Pünktlich zum 125-jährigen Bestehen des Universitätsklinikums Brandenburg an der Havel (UKB) ist am 1. Juli 2026 der An- und Erweiterungsbau am Haus 2 vollständig in Betrieb gegangen. Geschäftsführerin Gabriele Wolter übergab den neuen Bereich am 1. Juli gemeinsam mit den Chefärzten der Kardiologie und der Gefäßchirurgie an den klinischen Betrieb. Im Mittelpunkt stehen drei moderne Herzkatheterlabore und ein neuer Hybrid-Operationssaal, die die Versorgung von Patientinnen und Patienten mit Herz- und Gefäßerkrankungen spürbar verbessern.
Aus bisher zwei Messplätzen sind drei hochmoderne Herzkatheterlabore geworden: zwei wurden vollständig neu errichtet, eines grundlegend modernisiert. Darüber liegt der neue Hybrid-OP, in dem Operationssaal und hochauflösende Bildgebung in einem Raum zusammenkommen. Zusätzlich entstanden mehr Platz für die diagnostische Arbeit der Teams sowie eigene Wartezonen für Patientinnen und Patienten.
Für die Versorgung bedeutet das konkret: Mit drei statt zwei Messplätzen können mehr Menschen behandelt werden, auch akute Notfälle wie der Herzinfarkt lassen sich rund um die Uhr schnell versorgen. Die neue Bildgebung arbeitet präziser und kommt mit geringerer Strahlendosis aus. Im Hybrid-OP werden komplexe Eingriffe an den Gefäßen minimalinvasiv durchgeführt, was besonders für ältere und schwer kranke Menschen schonender ist und die Erholung beschleunigt.
„125 Jahre Krankenhaus in Brandenburg an der Havel heißt: 125 Jahre Verantwortung für die Menschen in unserer Region. Diese Verantwortung endet nicht mit dem Rückblick. Mit den neuen Laboren und dem Hybrid-OP geben wir unseren Ärztinnen und Ärzten genau die Mittel an die Hand, die sie für eine Versorgung auf dem aktuellen Stand der Medizin brauchen,“
sagt Gabriele Wolter, Geschäftsführerin des UKB.
„Beim Herzinfarkt zählt jede Minute. Mit dem dritten Messplatz verlieren wir keine Zeit mehr, wenn mehrere Notfälle gleichzeitig eintreffen, und die neue Technik zeigt uns die Herzkranzgefäße so genau wie nie zuvor, bei geringerer Strahlendosis,“
erläutert Prof. Dr. Oliver Ritter, Klinikdirektor der Klinik für Kardiologie, Nephrologie & Pneumologie.
„Für unsere Patientinnen und Patienten heißt das: schneller und sicherer. Zudem müssen aufgrund der Gesundheitsreform Herzkatheteruntersuchungen und Schrittmacher OPs zunehmend ambulant erfolgen. Mit den 3 Herzkatheterräumen und dem neuen Überwachungsbereich sind wir für die neuen Anforderungen gut gerüstet.“
PD Dr. med. Andrej Udelnow, Chefarzt der Gefäßchirurgie sagt:
„Mit dem neu gebauten Hybridsaal besitzen wir die weltweit aktuell modernste Anlage, sie erlaubt nicht nur eine genaue Röntgenbildgebung der Gefäße, sondern auch die Fusion mit bereits vorhandenen Untersuchungen und Ultraschall innerhalb der Gefäße, was nicht nur Strahlenbelastung und Kontrastmittel einspart, sondern auch eine Genauigkeit erlaubt, die bislang unerreichbar schien. Damit sind wir in einer neuen Ära der Medizin angekommen, die wir nun mit neuen KI-gestützten Technologien weiterentwickeln werden, um jedem Patienten eine individuelle und zielgenaue Behandlung zu ermöglichen. Während die Herz-Gefäß-Medizin in vielen Kliniken des Landes nur eine Abteilungs- oder Nischenrolle spielt, gibt es hier in Brandenburg schon immer die Priorität für eine gemeinsame, hochmoderne und exzellente Behandlung am Ort.“
In den Bau flossen rund 12,5 Millionen Euro, in die medizintechnische Ausstattung rund 4,1 Millionen Euro. Die Geräte sind Teil der langfristigen Technologiepartnerschaft, die das UKB 2022 mit Philips geschlossen hat und die über zehn Jahre den Gerätepark des Uniklinikums erneuert. Der Hybrid-OP ist unter anderem mit einer Angiographie-Plattform von Philips für bildgestützte Eingriffe ausgestattet. Nach einer anspruchsvollen Bau- und Planungsphase steht der Bereich nun in vollem Umfang zur Verfügung.
„Während auf Bundesebene über die Zukunft der Kliniken gestritten wird, schafft unsere Stadt Fakten: Wir investieren in ein Klinikum, das in kommunaler Hand bleibt. Der neue Bereich sichert die Versorgung von Herz- und Gefäßpatienten für die kommenden Jahre und zeigt, dass sich die Menschen hier auf ihr Krankenhaus verlassen können,“
betont Oberbürgermeister Daniel Keip, zugleich Vorsitzender des Aufsichtsrats.
„Gute Medizintechnik zeigt ihren Wert erst am Patienten. In Brandenburg an der Havel ist genau das gelungen: Mit dem neuen Hybrid-OP und den erweiterten Herzkatheterkapazitäten schaffen wir heute nicht nur moderne Räume. Wir schaffen die Grundlage für eine noch bessere medizinische Versorgung der Menschen in Brandenburg und der gesamten Region. Wir freuen uns, unsere vertrauensvolle Partnerschaft mit dem UKB langfristig fortzuführen und gemeinsam die Voraussetzungen für eine exzellente, zukunftsfähige medizinische Versorgung weiter auszubauen,“
sagen Uwe Hubrig, Customer Delivery Manager & Multi Vendor Service Lead DACH, und Imke Basilon, Turnkey Manager, der Philips GmbH Market DACH.
Gegründet am 1. Juli 1901, ist das ursprüngliche Krankenhaus von einst rund 30 Beschäftigten auf heute über 2.500 Mitarbeitende im Universitätsklinikum Brandenburg an der Havel gewachsen. Als Haus der Schwerpunktversorgung und Hochschulklinikum der Medizinischen Hochschule Brandenburg (MHB) versorgt es jährlich rund 26.000 stationäre und 65.000 ambulante Patientinnen und Patienten in 19 Fachkliniken. Es zählt zu den leistungsstärksten Häusern des Landes und bildet im Verbund mit den Ruppiner Kliniken, der Immanuel Klinik Rüdersdorf sowie dem Immanuel Klinikum Bernau Herzzentrum Brandenburg das Universitätsklinikum der Medizinischen Hochschule Brandenburg (MHB).
Quelle: © Stadt Brandenburg an der Havel / Th. Messerschmidt

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