
Besitzer für einäugigen kranken Fundkater gesucht
Besitzer für einäugigen kranken Fundkater gesucht © Stadt Brandenburg an der Havel Am 20. Oktober 2026 wurde am Studentenwohnheim in der Zanderstraße ein mauzender, etwa
Für die Quenzbrücke, die die Bundesstraße 1 in Brandenburg an der Havel über den Silokanal überführt, ist aufgrund des desolaten Bauwerkszustandes und der damit verbundenen Verkehrseinschränkungen (Verringerung von vier auf zwei Fahrspuren sowie eine Gewichtsbeschränkung auf 16 Tonnen) ein Ersatzneubau an gleicher Stelle vorgesehen. Bauherr ist das Wasserstraßen-Neubauamt. Da es sich um eine Bundesstraße handelt, ist der Landesbetrieb Straßenwesen beteiligt.
Um den Verkehr auch während der Baumaßnahme weitestgehend aufrecht zu erhalten, ist unmittelbar nördlich des Bestandsbauwerks die Errichtung einer Behelfsumfahrung geplant. Diese soll voraussichtlich im 1. Quartal 2028 für den Verkehr freigegeben werden.
Die Behelfsumfahrung besteht aus Behelfswiderlagern und Behelfspfeilern sowie dem endgültigen Brückenüberbau. Dieser Brückenüberbau wird nach dem Rückbau des Bestandsbauwerkes und der anschließenden Fertigstellung der neuen Widerlager und Pfeiler von der Behelfstrasse in die endgültige (= vorhandene) Trasse verschoben. Die Baumaßnahme wurde im Januar 2026 an die ARGE Quenzbrücke, bestehend aus den Firmen Budimex Bau GmbH, Budimex SA und Mostostal Krakow SA, vergeben.
Seit Mai dieses Jahres erfolgt die Bauausführung vor Ort. Die Fertigstellung der Baumaßnahme ist laut Wasserstraßen-Neubauamt für Mitte 2029 geplant.
Im Verlauf des Bauvorhabens wird es laut Wasserstraßen-Neubauamt zu mehreren Verkehrseinschränkungen kommen, die sowohl die überführte Bundesstraße 1 als auch die beiden Quenzweg-Anbindungen betreffen. Die längste Beeinträchtigung des Verkehrs ergibt sich durch den Verschub des Brückenüberbaus von der Behelfs- in die endgültige (= vorhandene) Trasse, die mit einer Vollsperrung der Bundesstraße 1 von ca. 3 bis 4 Wochen verbunden ist.
Im Zuge der Ausführungsplanung ist es nun aus statischen Gründen zu einer Änderung der Rückverankerung der Baugruben für die Widerlager gekommen. Aufgrund der zu geringen Tragfähigkeit des Baugrundes müssen die Rückverankerungen als horizontale Anker ausgeführt werden. Für den Einbau der Anker sind offene Gräben quer zur Straßenachse erforderlich.
Für die Ausführung muss nach Angaben des Wasserstraßen-Neubauamtes die Bundesstraße 1 voraussichtlich vom 7. September bis einschließlich 19. September 2026 voll gesperrt werden. Die beiden Quenzweg-Anbindungen stehen für den Verkehr in diesem Zeitraum zur Verfügung.
Quelle: © Stadt Brandenburg an der Havel / René Paul-Peters

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