Qualitätssiegel „Gewohnt gut“ für WBG-Projekt in Hohenstücken


BBU-Außenstellen-Leiterin Kathrin Mölneck überreichte im Beisein von Oberbürgermeister Daniel Keip sowie weiteren Gästen das Qualitätssiegel „Gewohnt gut – Fit für die Zukunft“ an WBG Vorstand Matthias Osterburg.

Die Wohnungsbaugenossenschaft Brandenburg eG (WBG) ist heute für die umfassende Modernisierung des Wohngebäudes Friedrich-Grasow-Straße 49-55 im Stadtteil Hohenstücken mit dem Qualitätssiegel „Gewohnt gut – Fit für die Zukunft“ des BBU Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen e. V. ausgezeichnet worden.

Nach Angaben des BBU steht das Bauvorhaben beispielhaft für eine zukunftsfähige Weiterentwicklung bestehender Wohngebäude. Der ursprünglich unsanierte Plattenbau wurde zu einem KfW-Effizienzhaus 85 umgebaut. Aus 40 Wohnungen entstanden 35 moderne Wohneinheiten mit Wohnflächen zwischen 45 und 92 Quadratmetern. Zehn Wohnungen sind barrierefrei, 25 barrierearm. Moderne Wärmedämmung, dreifach verglaste Fenster, Fußbodenheizung, großzügige Balkone sowie eine Photovoltaikanlage für Haus- und Mieterstrom ergänzen das energetische Konzept.

Insgesamt investierte die WBG 5,6 Millionen Euro in das Projekt. Davon stammen 4,7 Millionen Euro aus der Wohnraumförderung des Landes Brandenburg.

Die Modernisierung ist Teil der Quartiersentwicklung „Quartier der Mitte“, mit der die WBG den Wohnstandort Hohenstücken bis 2030 schrittweise aufwerten will. Dabei soll die charakteristische DDR-Plattenbauarchitektur erhalten und zugleich zeitgemäßer Wohnraum geschaffen werden. Der Erfolg zeigt sich bereits an der hohen Nachfrage: Nahezu alle Wohnungen waren unmittelbar nach Fertigstellung vermietet.

Die Auszeichnung ist eine besondere Anerkennung unserer Arbeit für Brandenburg an der Havel,

sagt WBG-Vorstand Matthias Osterburg.

Wir investieren seit vielen Jahren gezielt in unseren Bestand, um bezahlbaren und modernen Wohnraum für unterschiedliche Lebenssituationen zu schaffen. Das Quartier der Mitte werden wir auch in den kommenden Jahren konsequent weiterentwickeln.

Auch Oberbürgermeister Daniel Keip begrüßt die Auszeichnung:

Hohenstücken hat Zukunft. Dieses Projekt zeigt eindrucksvoll, wie moderner, bezahlbarer Wohnraum und nachhaltige Quartiersentwicklung zusammengehen können. Nun gilt es, die Entwicklung des Wohnumfeldes konsequent fortzusetzen.

Zum Bauvorhaben gehört außerdem das Fassadenkunstwerk „Der Koffer“ des Künstlerduos Guido Raddatz und Robert Löbel, das klassische Wandmalerei mit Augmented-Reality-Elementen verbindet und als identitätsstiftendes Element für das Quartier dienen soll.

Quelle: © Stadt Brandenburg an der Havel / Th. Messerschmidt

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