
Besitzer für einäugigen kranken Fundkater gesucht
Besitzer für einäugigen kranken Fundkater gesucht © Stadt Brandenburg an der Havel Am 20. Oktober 2026 wurde am Studentenwohnheim in der Zanderstraße ein mauzender, etwa
„Die schönsten Gespräche beginnen an warmen Sommerabenden“, hatte es verheißungsvoll auf den Einladungen zum diesjährigen Sommerempfang der Stadt Brandenburg an der Havel geheißen. Und tatsächlich konnte nach sechs herbstlichen Julitagen am Mittwoch unter strahlend blauem Himmel bei schönsten Sonnenschein auf dem Sattelplatz der Regattastrecke Beetzsee gefeiert werden.
Oberbürgermeister Daniel Keip hieß bei seiner Premiere als Gastgeber zusammen mit Stadtverordnetenvorsteher Walter Paaschen gut 450 Gäste aus Wirtschaft, Politik, Gesellschaft, Kultur und Medien willkommen. Für sie standen Zelte, Sitzgarnituren, Stehtische, feine Speisen und kühle Getränke bereit.
Zum Auftakt des Sommerempfangs wurden die großteils sehr erfolgreichen Lebenshilfe-Athleten der Special Olympics in Saarbrücken gebührend gefeiert, bevor Daniel Keip die Gästeschar offiziell willkommen hieß und kurzzeitig das Rednerpult Innenminister Dr. Jan Redmann überließ. Sodann fasste Daniel Keip seine ersten Monate als Stadtoberhaupt zusammen, ließ keine Zweifel am ausdauernden Elan aufkommen und rief erneut dazu auf, das Vorankommen der Stadt als großes Gemeinschaftswerk zu leben.
Im Anschluss wurden die Ehrenamtspreise der Stadt an verdiente Brandenburgerinnen und Brandenburger vergeben – diesmal an:
„Sie stehen hier stellvertretend für die vielen tausend Ehrenamtlichen unserer Stadt. Menschen, die Verantwortung übernehmen, obwohl niemand sie dazu verpflichtet. Menschen, die ihre Freizeit verschenken. Menschen, die nicht fragen: „Was bekomme ich dafür?“, sondern: „Wo werde ich gebraucht?“ Genau diese Menschen sind das Fundament einer lebendigen Stadtgesellschaft. Sie sorgen dafür, dass Zusammenhalt kein leeres Wort bleibt, sondern jeden Tag gelebt wird,“
so der Oberbürgermeister, der im Anschluss erste Einblicke in die Festvorbereitungen für das Jubiläumsjahr 2029 gewährte.
„Ich freue mich sehr, dass wir heute ganz offiziell in die aktive Phase der Vorbereitungen für unser Jubiläumsjahr eintreten. Bislang haben sich einige wenige mit Ideen, Konzepten und ersten Planungen beschäftigt. Jetzt wollen wir daraus ein Gemeinschaftsprojekt für unsere ganze Stadt machen. Denn eines steht für mich fest: 1.100 Jahre Brandenburg an der Havel werden nicht von der Stadtverwaltung gefeiert. 1.100 Jahre Brandenburg an der Havel feiern die Brandenburgerinnen und Brandenburger. Gemeinsam.“
Präsentiert wurde bereits das von der Agentur FISCHUNDBLUME DESIGN kreierte Festlogo, das es wandelbar in einigen Facetten gibt und das im Laufe der Zeit immer präsenter in der Stadt werden wird. Der QR-Code auf dem Logo-Banner führte auf die freigeschaltete Jubiläums-Internetseite, die in den nächsten Monaten und Jahren wachsen wird – auch durch den integrierten Ideenbriefkasten, den es zu befüllen gilt. Schließlich soll das Jubiläumsjahr ein Festjahr für alle Brandenburgerinnen und Brandenburger sowie Gäste werden, das von den Brandenburgerinnen und Brandenburgern mitgestaltet wird.
„Ich wünsche mir jedenfalls, dass wir mutig denken. Dass wir neue Formate entwickeln. Dass Vereine, Unternehmen, Schulen, Kultureinrichtungen, Kirchen und Initiativen ihre eigenen Beiträge leisten. Und dass wir am Ende sagen können: Dieses Jubiläum war so vielfältig wie unsere Stadt. Dabei müssen wir das Rad gar nicht neu erfinden. Wir wissen doch längst, was Brandenburg an der Havel kann. Die Bundesgartenschau war ein Ereignis, das Maßstäbe gesetzt hat. Der Havelsommer zeigt in diesem Jahr, wie gern Menschen mit Kunst, Kultur und Musik in unserer Stadt zusammenkommen. Das Havelfest wie das Bergfest begeistern tausende Besucherinnen und Besucher. Der Weihnachtszauber in unserer Altstadt schafft eine ganz besondere Atmosphäre. Der Klostersommer, die Wassermusiken, unsere Stadtfeste, Sportveranstaltungen und unzählige Vereinsfeste zeigen immer wieder, wie kreativ und engagiert unsere Stadtgesellschaft ist. Warum also sollten wir nicht gemeinsam etwas schaffen, das noch größer wird? Etwas, das Menschen aus ganz Deutschland und darüber hinaus nach Brandenburg an der Havel führt. Etwas, das unsere Geschichte erzählt. Vor allem aber etwas, das zeigt, wie lebendig unsere Stadt heute ist. Wir werden dabei Schritt für Schritt vorgehen. Die erste ausführliche Berichtsvorlage zum Stand der Vorbereitungen ist heute den Stadtverordneten übergeben worden. Sie bildet das Fundament für die nächsten Jahre und macht zugleich deutlich, wie umfangreich die Planungen bereits sind. Und wenn alles nach Plan verläuft, werden wir im September 2027 gemeinsam den 500-Tage-Countdown bis zum Jubiläumsjahr starten.“
Auf das Schüren der Vorfreude folgte die Zeit der großen Gaben.
„Dieser Sommerempfang ist der perfekte Rahmen, unsere Einsatzkräfte in der Stadt mit neuem Know-how zu versehen,“
kündigte Daniel Keip an und übergab an die Berufsfeuerwehr Brandenburg einen 12.000 Liter Löschwasser fassenden Abrollbehälter, der an Einsatzstellen mit schlechter Versorgung, wie auf Bundesautobahnen oder bei Vegetationsbränden, zum Einsatz kommt. Das DRK bekam einen Krankentransportwagen Typ B Zivilschutz (KTW Typ B ZS), das organisatorisch zur Medizinischen Task Force 17 (MTF) des Bundes gehört, die von der Stadt Brandenburg an der Havel zusammen mit den Landkreisen Potsdam-Mittelmark und Teltow-Fläming betrieben wird. Besetzt wird das Fahrzeug durch Helferinnen und Helfer des Deutschen Roten Kreuzes aus dem Kreisverband Brandenburg an der Havel. Und über ein nagelneues, 600.000 Euro teures, zur Hälfte vom Land Brandenburg gefördertes Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug HLF 20 freut sich die Ortsfeuerwehr Brandenburg, die den zweiten Löschzug der Feuer- und Rettungswache in der Fontanestraße 1 darstellt. Sie unterstützt entweder bei bereits laufenden Einsätzen oder übernimmt weitere Einsätze, wenn die Berufsfeuerwehr bereits gebunden ist. Demzufolge sollte die Ortsfeuerwehr einen ähnlichen Ausrüstungsstand haben wie die Berufsfeuerwehr. In der über 150-jährigen Ortsfeuerwehr-Geschichte ist dieses Allroundfahrzeug aber das erste werksneue Einsatzfahrzeug dieser Größenordnung, das den ehrenamtlichen Kameradinnen und Kameraden übergeben wird. Die Freude war offensichtlich.
Mit diesen frohen Botschaften endete der offizielle Teil, an den sich ein gemütlicher, genussreicher, kontaktfreudiger und langer Feierabend anschloss.
Quelle: © Stadt Brandenburg an der Havel / Th. Messerschmidt

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