Die „Abendmusiken in der Domaula“ starten auswärts


Der Brandenburger Dom mit der „Ritterakademie“. © Stadt Brandenburg an der Havel / Th. Messerschmidt

Seit 1959 bestehende Kammermusikreihe wird fortgesetzt

Die Abendmusiken in der Domaula starten in diesem Jahr an einem außergewöhnlichen Ort. Grund ist die neue Orgel des Orgelbauers Friedrich Lieb im Interkulturellen Zentrum,

ist der Domstifts-Homepage zu entnehmen. Dieses Instrument eigne sich hervorragend für Kammermusikabende, was Ute Wolff (Flöte), Angela Brandigi (Violine) und Patrik Orlich (Orgel) mit Werken von Georg Friedrich Händel, Joachim Quantz, Georg Philipp Telemann und anderen im Rahmen des Eröffnungskonzertes der traditionsreichen Kammermusikreihe am Sonntag, 11. Januar, 17:00 Uhr unter Beweis stellen wollen.

Die auf Kammermusik in kleineren Besetzungen spezialisierten und über Jahrzehnte von Ernst und Bettina Damus verantworteten Brandenburger Abendmusiken gibt es seit 1959 in der Stadt – anfangs im Wichernhaus, seit 2002 in der Domaula in der ehemaligen Ritterakademie.

Von Januar bis März bescheren sie Musikfreunden gute Abende und zwar in vierzehntägigem Abstand jeweils sonntags ab 17:00 Uhr. Der Eintritt ist frei, Spenden sind erbeten.

So auch beim zweiten Konzert der Abendmusiken 2026, dann wieder in der Domaula: Am 25. Januar erschaffen dort Wolfgang Torgler und Rene Bornstein mit „Scapes“ einen neuen Klang-Kosmos mit Piano-Musik und Kontrabass, akustischen Samples und Loops.

Am 8. Februar steht Franz Schuberts „Winterreise“ auf dem Abendmusiken-Programm, dargeboten von Gotthold Schwarz (Bariton) und Michael Schönheit (Klavier), gefolgt vom „Venezianischen Karneval“ am 22. Februar mit „LA RISONANZA“ aus Potsdam.

Das fünfte und letzte Konzert dieser Abendmusiken bestreitet am Sonntag, 1. März, ein junges Duo mit „Farben des Klanges“: Luca-Stefan Avram (Klavier) und Frodewin Hoyer (Violine) haben sich 2023 bei einem gemeinsamen Theoriekurs der städtischen Musikschule „Vicco von Bülow“ kennengelernt, wobei aus einem ähnlichen musikalischen Interesse eine gute Freundschaft erwuchs.

Nun bereiten die beiden sich auf den Internationalen Interpretationswettbewerb für Verfemte Musik in Rostock vor. Mit ihrem Konzert geben sie einen Einblick in ihr Wettbewerbsprogramm und haben darüber hinaus solistische Beiträge mitgebracht,

lässt das Domstift wissen.

Quelle: © Stadt Brandenburg an der Havel / Th. Messerschmidt

 

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