Auftakt für die kommunale Wärmeplanung


So sieht die neue Homepage für die Wärmeplanung aus. © Stadt Brandenburg an der Havel

Brandenburg an der Havel startet offiziell mit der kommunalen Wärmeplanung und geht damit einen wichtigen Schritt hin zu einer zukunftsfähigen Energieversorgung. Ziel ist es, eine langfristige Strategie zu entwickeln, wie die Wärmeversorgung der Stadt bis zum Jahr 2045 bezahlbar, verlässlich und klimafreundlich gestaltet werden kann.

Damit schaffen wir Orientierung für Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen und legen die Grundlage für eine nachhaltige Entwicklung unserer Stadt,

sagt Bürgermeister Michael Müller. Zugleich betont er:

Uns ist wichtig, diesen Weg gemeinsam zu gehen und die Menschen in Brandenburg an der Havel transparent über alle bevorstehenden Schritte zu informieren.

Als zentrale Informations- und Beteiligungsplattform hat die Stadt die Internetseite „Kommunale Wärmeplanung“ eingerichtet. finden Interessierte aktuelle Informationen zum Projekt sowie Hinweise zu Beteiligungsmöglichkeiten. Die Seite begleitet den gesamten Planungsprozess und wird fortlaufend aktualisiert.

Die kommunale Wärmeplanung ist ein strategisches Instrument, das aufzeigt, wie die Wärmeversorgung schrittweise von fossilen Energieträgern auf klimafreundliche Alternativen umgestellt werden kann. Dabei wird das gesamte Stadtgebiet betrachtet. Analysiert werden unter anderem der heutige Wärmebedarf, bestehende Versorgungsstrukturen sowie Potenziale für erneuerbare Energien und die Nutzung von Abwärme,

sagt Martin Jennrich vom Amt für Stadtentwicklung und Denkmalschutz.

Der Planungsprozess erfolgt in mehreren aufeinander aufbauenden Schritten. Zunächst wird im Rahmen einer Bestandsanalyse die aktuelle Wärmeversorgung im Stadtgebiet erfasst und ausgewertet. Darauf aufbauend werden in einer Potenzialanalyse Möglichkeiten zur Verbesserung und Optimierung der Wärmeversorgung untersucht. Anschließend werden verschiedene Zielszenarien für eine klimafreundliche Wärmeversorgung erarbeitet und daraus strategische Maßnahmen für die zukünftige Ausrichtung der Wärmeversorgung abgeleitet. Die voraussichtlichen Wärmeversorgungsgebiete stellen Empfehlungen dar, wie die meisten Gebäude in einem entsprechenden Gebiet zukünftig am preisgünstigsten mit Wärme aus erneuerbaren Quellen und unvermeidbarer Abwärme versorgt werden können. Die kommunale Wärmeplanung schafft damit eine fundierte Entscheidungsgrundlage für die nächsten Jahre.

Mit der Erstellung der kommunalen Wärmeplanung wurden die Stadtwerke Brandenburg an der Havel beauftragt. Sie arbeiten dabei mit dem Beratungsunternehmen con|energy consult GmbH zusammen. Der Planungsprozess hat im Dezember 2025 begonnen und soll voraussichtlich bis Mitte 2027 abgeschlossen sein. Diese Woche wurde das Thema auch im städtischen Bauausschuss erörtert.

Quelle: © Stadt Brandenburg an der Havel

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