300 Gäste feierten Eröffnung vom „Veredelungswerk“ in der Warschauer Straße


Gäste konnten sich auf einer Tafel verewigen.

Großer Andrang in der Warschauer Straße: Die Lebenshilfe Brandenburg-Potsdam e.V. hat am Donnerstag ihren neuen Standort eröffnet. Mehr als 300 Menschen feierten beim Straßenfest die Einweihung des „Veredelungswerkes“.

Auch Oberbürgermeister Daniel Keip war vor Ort. Er wurde von Vorstand und Mitarbeitenden empfangen und probierte selbst das Angebot aus. Er durfte sein eigenes T-Shirt bedrucken. Zudem erhielt er Einblicke in den inklusiven Online-Buchhandel „Schmökerhöker“ und probierte einen Alterssimulationsanzug und den Rollstuhlparcours aus. Thema war auch, wie Teamkleidung der Stadt künftig gestaltet werden kann.

Das Veredelungswerk zeigt, wie Inklusion konkret funktioniert. Hier entstehen moderne Arbeitsplätze mit Perspektive. Die Lebenshilfe setzt damit ein klares Zeichen für Teilhabe in unserer Stadt,

sagte Keip.

Die Lebenshilfe Brandenburg-Potsdam e.V. investierte nach Angaben ihres 1. Vorsitzenden Matthias Pietschmann rund 2,87 Millionen Euro. Der Bereich wurde aus der Wredowstraße verlagert. Auf 850 Quadratmetern entstanden 12 Arbeitsplätze. Auftraggeber des Veredlungswerkes sind unter anderem Unternehmen, Schulklassen und Sportvereine.

In direkter Nachbarschaft befinden sich bereits weitere Angebote der Lebenshilfe: die Frühförderung in Hausnummer 3, die Beratungsstelle in Nummer 9 sowie der „Schmökerhöker“ in Nummer 11. Der inklusive Online-Buchhandel bietet rund 60.000 Titel.

Mit dem Veredelungswerk schaffen wir nicht nur neue Arbeitsplätze. Es entsteht ein Ort, an dem Inklusion sichtbar wird und Menschen qualifizierte Arbeit leisten können,

erklärte Nadin Leetz, 2. Vorständin.

Das Konzept geht über eine klassische Werkstatt hinaus. Ziel ist ein Arbeitsumfeld, das nah am allgemeinen Arbeitsmarkt ist und gleichzeitig auf individuelle Bedürfnisse eingeht. Vom Entwurf bis zum fertigen Textilprodukt kommt alles aus einer Hand,

ergänzt Werkstattleiter Ronald Weßlin.

Beim Straßenfest stand auch ein Wunschbaum im Mittelpunkt. Besucherinnen und Besucher konnten dort ihre Anliegen notieren. Am 5. Mai soll der Baum auf dem Altstädtischen Markt an den Oberbürgermeister übergeben und eingepflanzt werden – als Zeichen für die wachsenden Rechte von Menschen mit Behinderung.

Quelle: © Lebenshilfe & Stadt Brandenburg an der Havel / René Paul-Peters

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