
Erneuerung der Sandfurthgrabenbrücke nicht vor 2029
Erneuerung der Sandfurthgrabenbrücke nicht vor 2029 Die Sandfurthgrabenbrücke im Verlauf der Ziesarer Landstraße © Stadt Brandenburg an der Havel / Th. Messerschmidt Die etwa 11
Die Stadt Brandenburg an der Havel hat ihr Kleingartenentwicklungskonzept 2040 (KEK) erarbeitet und schafft damit erstmals einen strategischen Rahmen für die zukünftige Entwicklung der organisierten Kleingartenanlagen im Stadtgebiet.
Mit insgesamt 5.017 Kleingärten auf rund 255 Hektar Fläche und 88 organisierten Kleingartenvereinen im Kreisverband Brandenburg/Havel der Gartenfreunde e.V. sind Kleingärten Teil der Brandenburger Gartenkultur – seit mehr als 120 Jahren. Sie leisten einen wichtigen Beitrag für wohnungsnahe Versorgung und Erholung, Biodiversität, Klimaanpassung und die Vernetzung von Grünräumen.
Bereits im integrierten Stadtentwicklungskonzept wurde die besondere Bedeutung der Kleingärten hervorgehoben. Mit Beschluss der Stadtverordnetenversammlung im Jahr 2020 wurde die Verwaltung beauftragt, eine Kleingartenentwicklungskonzeption zu erarbeiten.
Das nun vorliegende KEK bildet die Grundlage für eine transparente, differenzierte und steuerbare Weiterentwicklung der Kleingartenanlagen bis zum Jahr 2040. Erstmals wurden alle 88 Anlagen systematisch bewertet, in Entwicklungsstufen eingeordnet und individuelle Steckbriefe erstellt.
Das Konzept trifft keine Aussagen zu einzelnen Parzellen, sondern betrachtet die Kleingartenlandschaft auf gesamtstädtischer Ebene. Im Fokus steht die qualitative Entwicklung der Anlagen, ihre ökologische Funktion sowie die Anpassung an zukünftige Anforderungen.
Das KEK wurde in enger Zusammenarbeit mit dem Kreisverband Brandenburg/Havel der Gartenfreunde e.V. erarbeitet.
„Mit der vorliegenden Konzeption schaffen wir die Grundlage, die gemeinsam abgestimmten Ziele in den kommenden Jahren zielgerichtet umzusetzen. Eine Kleingartenentwicklungskonzeption in der Form und mit diesem Detaillierungsgrad, wie sie die Stadt Brandenburg an der Havel nun vorlegt, hat es aus unserer Sicht bislang nicht gegeben,“
erläutert Fred Schenk, Kreis- und Landesverbandsvorsitzender der Gartenfreunde.
Die Bestands- und Bedarfsanalyse zeigt, dass die Kleingartenanlagen in Brandenburg an der Havel insgesamt gut aufgestellt sind. Der Leerstand liegt aktuell bei rund 3,4 Prozent. Gleichzeitig verfügt die Stadt über eine überdurchschnittlich hohe Versorgungsquote mit Kleingärten.
Dennoch zeigt das Konzept auch Herausforderungen auf. Vor allem die zunehmende Überalterung der Pächterstruktur und ein sinkendes Nachfolgepotenzial machen ein frühzeitiges und vorausschauendes Handeln erforderlich.
„Die Ergebnisse zeigen deutlich, dass wir keinen flächendeckenden Leerstand im Kleingartenwesen haben, sondern differenziert hinschauen müssen. Viele Anlagen sind gut aufgestellt, gleichzeitig gibt es dort Handlungsbedarf, wo strukturelle oder qualitative Defizite bestehen,“
so Oberbürgermeister Daniel Keip.
Die Bewertung der Anlagen zeigt, dass rund 41 Prozent der Kleingartenanlagen als stabil gelten. Weitere 34 Prozent weisen insgesamt gute Entwicklungsperspektiven auf, benötigen jedoch punktuelle Weiterentwicklungen. Bei etwa 22 Prozent der Anlagen besteht vertiefter Handlungsbedarf, insbesondere im Hinblick auf strukturelle oder qualitative Defizite. Lediglich 3 Prozent der Anlagen sind von städtischen Planungskonflikten betroffen.
Das KEK umfasst 23 Maßnahmen: Im Mittelpunkt stehen dabei nicht nur die langfristige Sicherung der Kleingartenanlagen, sondern vor allem ihre qualitative Weiterentwicklung, ökologische Aufwertung, stärkere Öffnung zur Stadtgesellschaft und die Unterstützung des Ehrenamts. Für alle Kleingartenanlagen wurden zudem Steckbriefe erstellt, die als Grundlage für weitere Analysen, Entscheidungen und Maßnahmen dienen.
Nach der möglichen Beschlussfassung durch die Stadtverordnetenversammlung am 29. April beginnt die schrittweise Umsetzung des KEK. Der Kleingartenbeirat wird die Umsetzung begleiten. Parallel startet die Stadtverwaltung mit einer vertiefenden Qualifizierungsanalyse für Anlagen mit besonderem Entwicklungsbedarf.
Oberbürgermeister Daniel Keip zieht ein Fazit:
„Als Kleingärtner weiß ich aus eigener Erfahrung, wie wichtig diese Orte für Erholung, Gemeinschaft und Naturerleben sind. Unsere Kleingartenanlagen sind weit mehr als nur einzelne Parzellen – sie sind ein wichtiger Bestandteil unserer Stadt. Mit dem Kleingartenentwicklungskonzept schaffen wir die Grundlage, diese Tradition zu bewahren und die Anlagen zugleich fit für die Zukunft zu machen.
Quelle: © Stadt Brandenburg an der Havel / Th. Messerschmidt

Erneuerung der Sandfurthgrabenbrücke nicht vor 2029 Die Sandfurthgrabenbrücke im Verlauf der Ziesarer Landstraße © Stadt Brandenburg an der Havel / Th. Messerschmidt Die etwa 11

300 Gäste feierten Eröffnung vom „Veredelungswerk“ in der Warschauer Straße Gäste konnten sich auf einer Tafel verewigen. Großer Andrang in der Warschauer Straße: Die Lebenshilfe

Rekord auf der Havelcrowd: Rettungsboot erhält größte Unterstützung Foto: DRK Kreisverband Brandenburg an der Havel e.V. In nur wenigen Wochen haben 177 Unterstützerinnen und Unterstützer

Endspurt für den Bürgerhaushalt 2026 © Stadt Brandenburg an der Havel/Pixabay/Canva Bewerbungsfrist endet am 16. Mai Der Countdown für den Bürgerhaushalt 2026 läuft. Es bleiben

Besitzer von Fundkatzen gesucht Diese weiß-getigerte Katze wurde in der Einsteinstraße entdeckt. © Tierheim Brandenburg an der Havel Am 9. April 2026 wurde in der

Kleingartenentwicklungskonzept 2040: Brandenburg an der Havel setzt klare Perspektiven Stellten das Kleingartenentwicklungskonzept vor: Oberbürgermeister Daniel Keip, Konzeptverfasserin Jessica Schulz aus dem Amt für Stadtentwicklung, Fred

Das Schadstoffmobil ist wieder unterwegs © Stadt Brandenburg an der Havel Tourenplan vom 27. bis zum 30. April 2026 Die Bürgerinnen und Bürger der Stadt

Zollvollzugsbeamte angegriffen pixabay Mitarbeiter des Hauptzollamtes meldeten der Polizei eine körperliche Auseinandersetzung im Rahmen ihrer Aufgabenerfüllung. Zuvor führten Vollzugsbeamte des Zolls führten zuvor Maßnahmen in

Kranzniederlegungen zum Tag der Befreiung des Zuchthauses Brandenburg-Görden Oberbürgermeister Daniel Keip und Walter Paaschen, Vorsitzender der Stadtverordnetenversammlung, laden anlässlich des 81. Jahrestages der Befreiung des

Vollsperrung der Harlungerstraße am 24.04.26 pixabay Für eine Kranaufstellung in der Harlungerstraße in Höhe Hausnr. 40 muss am 24. April 2026 die Fahrbahn ab ca.

Vollsperrung der Straße Der Temnitz am 17.04.26 pixabay Für die Aufstellung einer Betonpumpe wird die Straße Der Temnitz im Einmündungsbereich zur Sankt-Annen-Straße am 17. April

Auf in die Tourismussaison 2026 und in die Zukunft! Daniel Keip und André Eckhardt bekamen von Heiko Hesse die ersten Figuren überreicht, die anhand des