
Besitzer für einäugigen kranken Fundkater gesucht
Besitzer für einäugigen kranken Fundkater gesucht © Stadt Brandenburg an der Havel Am 20. Oktober 2026 wurde am Studentenwohnheim in der Zanderstraße ein mauzender, etwa
Manchmal braucht es nicht viel, um einen Raum voller Menschen zum Leuchten zu bringen. Ein gutes Buch reicht. Eine Geschichte, die neugierig macht. Und Kinder, die wissen wollen, wie es weitergeht.
Beim Abschluss des Brandenburger Lesesommers war der Rolandsaal bis auf den letzten Platz gefüllt. Die Beigeordnete Alexandra Adel und Cornelia Stabrodt, Direktorin der Fouqué-Bibliothek, begrüßten die jungen Leserinnen und Leser, die in den vergangenen Wochen den Sommer mit ihren Büchern verbracht hatten.
Dann gehörte die Bühne Cally Stronk und Christian Friedrich. Mit ihrem Buch „Die Straßengäng“ nahmen sie das Publikum mit in eine Welt voller Abenteuer und Freundschaft. Cally Stronk las nicht nur vor, sie sang auch und bezog die Kinder immer wieder in die Geschichte ein. Fragen wurden gestellt, Antworten kamen prompt. Man merkte schnell: Hier hörten keine stillen Zuschauer zu. Hier waren Kinder, die Geschichten ernst nehmen, weil sie ihnen etwas bedeuten.
Und dann wurde es noch einmal spannend.
Alexandra Adel griff in den Lostopf und zog zwölf Gewinnerinnen und Gewinner. Kurz darauf übernahm Oberbürgermeister Daniel Keip die Rolle des „Glücksbarons“ und zeichnete die fleißigsten Leserinnen und Leser aus. In den Kategorien zweite und dritte Klasse, vierte und fünfte Klasse sowie sechste Klasse und älter wurden die besten Leserinnen und Leser geehrt.
Die Zahlen erzählen dabei ihre eigene Geschichte: Über 1.000 Bücher wurden während des Lesesommers von Schülerinnen und Schülern ausgeliehen. Besonders beeindruckend aber war die Leistung des fleißigsten Lesers: 37 Bücher standen am Ende auf seinem Lesekonto. 37 Mal eine neue Welt. 37 Mal andere Menschen, andere Gedanken, andere Abenteuer. Ein Agentenbuch war der Lieblings-Schmöker von Benjamin Schäfer.
Zwischen den Geschichten auf der Bühne und den Geschichten zwischen zwei Buchdeckeln sorgten die „AllStars“ der Luckenberger Schule für den passenden Soundtrack. Die Schülerband begleitete die Veranstaltung musikalisch und machte aus der Abschlussfeier ein Fest, bei dem nicht nur gelesen, sondern auch gelacht, gestaunt und gefeiert wurde.
Für die süße Seite des Nachmittags sorgten die Auszubildenden und Studierenden der Stadtverwaltung. Mit selbstgebackenem Kuchen wurde auch dafür gesorgt, dass niemand hungrig nach Hause gehen musste.
Am Ende erhielten alle erfolgreichen Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihre Urkunden. Sie waren mehr als ein Stück Papier. Sie waren eine kleine Erinnerung an einen Sommer, in dem Bücher ihren Platz gefunden hatten – auf Nachttischen, in Rucksäcken, auf Sofas und vielleicht auch dort, wo sonst manchmal das Smartphone liegt.
„Es war eine fantastische Veranstaltung und wir freuen uns schon auf den kommenden Lesesommer. Ich danke allen Helfern und Unterstützern und natürlich allen Kindern, die teilgenommen haben, und ihren Eltern, die das ermöglicht haben. Ihr seid Klasse!,“
sagte Cornelia Stabrodt.
Quelle: © Stadt Brandenburg an der Havel / René Paul-Peters

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