
Besitzer für einäugigen kranken Fundkater gesucht
Besitzer für einäugigen kranken Fundkater gesucht © Stadt Brandenburg an der Havel Am 20. Oktober 2026 wurde am Studentenwohnheim in der Zanderstraße ein mauzender, etwa
Wie können Familien mit Suchtbelastungen frühzeitig erreicht und gut unterstützt werden?
Mit dieser Frage beschäftigte sich der Fachtag „Frühe Hilfen vernetzt denken – Familien mit Suchtbelastung begleiten“, zu dem die Technische Hochschule Brandenburg und das Amt für Jugend und Soziales der Stadt Brandenburg an der Havel am Montag, 31. August 2026, eingeladen hatten.
Der Fachtag widmete sich der frühzeitigen Erreichbarkeit und wirksamen Unterstützung von Familien, die von Suchtbelastungen betroffen sind. Im Einzelnen wurden Antworten auf folgende Fragen gesucht:
Rund 100 Fachkräfte aus Kinder- und Jugendhilfe, Gesundheitswesen, Suchthilfe, Schwangerschaftsberatung und weiteren Bereichen kamen im Audimax der Technischen Hochschule zusammen. Im Mittelpunkt standen der Zugang zu Hilfsangeboten, die Zusammenarbeit verschiedener Einrichtungen und die Frage, wie auch in schwierigen Lebenssituationen vertrauensvolle Beziehungen zu Familien aufgebaut werden können.
Einen besonderen Einstieg bot der Spielfilm „VENA“. Aus der Perspektive einer jungen Mutter zeigt der Film die Herausforderungen rund um Schwangerschaft, Elternschaft, Suchterkrankung und Inhaftierung. Anschließend diskutierten Expertinnen und Experten aus Medizin, Suchthilfe, Jugendhilfe, Schwangerschaftsberatung, Familienbegleitung und Wissenschaft unter der Moderation der Landeskoordinatorin Frühe Hilfen, Jenny Troalic, über die im Film sichtbar gewordenen Herausforderungen.
Dabei wurde deutlich, wie wichtig es ist, Familien in belastenden Lebenslagen niedrigschwellig zu erreichen und ihnen den Zugang zu bestehenden Unterstützungsangeboten zu erleichtern. Gleichzeitig braucht es eine enge Zusammenarbeit der beteiligten Fachkräfte.
Der Fachtag gab dafür konkrete Impulse. Angeregt wurden unter anderem regelmäßige Austauschmöglichkeiten für besonders herausfordernde Fälle und eine stärkere Einbindung medizinischer Fachkräfte in das Netzwerk Frühe Hilfen.
Das zentrale Ergebnis des Fachtages: Gute Frühe Hilfen brauchen Vernetzung, persönlichen Austausch und vor allem einen wertschätzenden und empathischen Blick auf die Familien. Die Diskussion soll deshalb im Netzwerk Frühe Hilfen der Stadt Brandenburg an der Havel weitergeführt werden.
Quelle: © Stadt Brandenburg an der Havel / René Paul-Peters

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