
Besitzer für einäugigen kranken Fundkater gesucht
Besitzer für einäugigen kranken Fundkater gesucht © Stadt Brandenburg an der Havel Am 20. Oktober 2026 wurde am Studentenwohnheim in der Zanderstraße ein mauzender, etwa
Das Gesamtprojekt zur Erneuerung der Trinkwasserleitung zwischen Mahlenzien und Kirchmöser ist abgeschlossen. Nach rund zweijähriger Bauzeit wurde am heutigen Tag der zweite Bauabschnitt fertiggestellt. Damit konnte die Mahlenziener Straße wieder für den Verkehr freigegeben werden. Oberbürgermeister Daniel Keip nahm gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern der am Bau beteiligten Unternehmen und Planungsbüros die Verkehrsfreigabe vor.
Mit der Fertigstellung des rund 7,4 Millionen Euro teuren Projekts ist ein wichtiger Schritt für die langfristige Sicherung der Trinkwasserversorgung in Kirchmöser, Plaue und den angrenzenden Gemeinden geschafft. Auf einer Gesamtlänge von rund sechs Kilometern wurde die einzige Zubringerleitung in diesem Versorgungsbereich vollständig erneuert.
Die bisherige Stahlleitung mit einem Durchmesser von DN 500 stammte aus dem Jahr 1965 und wurde durch eine moderne und besonders langlebige Leitung aus Polyethylen (PE-HD) ersetzt.
Der erste Bausbschnitt führte auf einer Länge von rund 4,5 Kilometern vom Wasserwerk Mahlenzien bis zum Ortseingang Kirchmöser, daran schloss sich der etwa 1,5 Kilometer lange zweite Bauabschnitt bis zum Büdnerweg an.
„Mit dem Abschluss dieses anspruchsvollen Bauprojekts schaffen wir eine wichtige Grundlage für die zuverlässige Trinkwasserversorgung unserer Ortsteile und der angrenzenden Gemeinden. Gleichzeitig freue ich mich, dass die Mahlenziener Straße nun wieder ohne Einschränkungen genutzt werden kann. Mein Dank gilt allen Beteiligten, die dieses Vorhaben trotz der vielfältigen Herausforderungen termingerecht und innerhalb des vorgesehenen Budgets umgesetzt haben,“
so Oberbürgermeister Daniel Keip.
Besondere Anforderungen ergaben sich während der Bauarbeiten durch die naturschutzrechtlichen und archäologischen Belange. Allein für Artenschutzmaßnahmen und Walderhaltungsabgaben wurden rund 258.000 Euro aufgewendet.
Für die umfangreiche archäologische Baubegleitung wurden rund 381.000 Euro eingesetzt. Die Untersuchungen förderten zahlreiche Funde und Befunde zutage und ermöglichten neue Einblicke in die Geschichte der Region. Das Spektrum der Funde reicht laut Abschlussbericht der pmp Projekt GmbH von Gebrauchskeramik aus der vorrömischen Eisenzeit über Fragmente eines Backtellers bis hin zu menschlichen Knochenresten, die am ehesten einer frühslawischen Feuerbestattung zugeordnet werden können. Besonders bemerkenswert war der Befund einer Brandbestattung, bei der die sterblichen Überreste in einem Behältnis aus organischem Material – vermutlich Leinen oder Leder – niedergelegt worden waren. Als Grabbeigaben konnten unter anderem ein eiserner Gürtelhaken, eine Gewandnadel, ein tönerner Spinnwirtel, ein bronzener Segelohrring sowie das Fragment einer blauen Glasperle geborgen werden.
Damit hat das Infrastrukturprojekt nicht nur einen wichtigen Beitrag zur Zukunftssicherheit der Trinkwasserversorgung geleistet, sondern zugleich wertvolle Zeugnisse der regionalen Vergangenheit gesichert.
Quelle: Stadt Brandenburg / © Brawag GmbH / H. Beckmann

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