
Besitzer für einäugigen kranken Fundkater gesucht
Besitzer für einäugigen kranken Fundkater gesucht © Stadt Brandenburg an der Havel Am 20. Oktober 2026 wurde am Studentenwohnheim in der Zanderstraße ein mauzender, etwa
In den vergangenen Tagen mussten mehrere Katzen und Kitten im Stadtgebiet gesichert werden. Die Katzen waren weder gekennzeichnet noch registriert.
So wurden in Plaue zwei wenige Wochen alte Kitten aufgegriffen. Die Mutterkatze und weitere Jungtiere befinden sich vermutlich noch im Freien und müssen nun mit erheblichem Aufwand eingefangen werden. Nach derzeitiger Einschätzung handelt es sich um den Nachwuchs einer unkastrierten Freigängerkatze.
Auf dem Spielplatz des Rewe-Centers wurde am 4. August 2026 eine weitere Katze gefunden. Auch hier konnte kein Chip ausgelesen werden.
In der Watstraße wurde am 3. August 2026 dieser ungechippte, unkastrierte Kater gefunden., der bereits unter starkem Ohrmilbenbefall litt und nun tierärztlich behandelt wird. Er ist sehr freundlich und verschmust.
Wer Hinweise zur Herkunft der Katzen geben kann oder Halter einer der Katzen ist, meldet sich bitte beim Veterinäramt der Stadt Brandenburg an der Havel unter der Telefonnummer (03381) 58 53 60 oder per E-Mail an: veterinaeramt@stadt-brandenburg.de. Sollte sich keine Halter melden, werden die Katzen in Kürze zur Vermittlung freigegeben.
Das Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt empfiehlt Katzenhaltern: Lassen Sie Freigängerkatzen vor dem ersten Freigang kastrieren. Nur so kann unkontrollierter Nachwuchs verhindert werden. Jede unkastrierte Freigängerkatze trägt dazu bei, dass immer mehr Katzen entstehen, die unter Hunger, Krankheiten, Parasiten und Verletzungen leiden müssen. Lassen Sie Ihre Katze mit einem Mikrochip kennzeichnen und registrieren. Die Registrierung in einem Haustierregister ermöglicht es, Fundtiere schnell ihren Haltern zuzuordnen. Dies erspart den Tieren unnötigen Stress und den Haltern lange Ungewissheit.
Jede nicht kastrierte Freigängerkatze kann in kurzer Zeit zahlreiche Nachkommen hervorbringen. Aus wenigen Tieren entstehen innerhalb weniger Jahre große Populationen an Katzen, deren Versorgung nicht sichergestellt ist. Die Folgen sind chronische Erkrankungen, Verletzungen, Parasitenbefall und Tierleid.
Quelle: Stadt Brandenburg / © Tiere e.V.

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