
Besitzer für einäugigen kranken Fundkater gesucht
Besitzer für einäugigen kranken Fundkater gesucht © Stadt Brandenburg an der Havel Am 20. Oktober 2026 wurde am Studentenwohnheim in der Zanderstraße ein mauzender, etwa
Mehr als zwölf Monate war die städtische Forstverwaltung ausquartiert, gastierte in der Upstallstraße sowie im Altstädtischen Rathaus. Grund: Das angestammte Dienstgebäude im Eichendorffweg 4a, das bereits um 1824 als Wirtschaftsgebäude eines Vorwerk-Gehöfts im Stadtteil Görden entstanden war, musste dringend instandgesetzt und modernisiert werden.
„Im Eichendorffweg schien die Zeit auch noch 35 Jahre nach der Wende stehengeblieben. Das in die Jahre gekommene Ensemble im Stadtwald wirkte beim Weihnachtsbaumverkauf für die Kundschaft vielleicht stimmig, war aber längst nicht mehr zeitgemäß. Ich freue mich für die Mitarbeitenden, dass sie nun endlich ein Umfeld haben, das man als moderne Arbeitsplätze und Unterkunft beschreiben kann und hoffe, dass ihnen die Arbeit nun noch mehr Spaß macht. Das bauliche Ensemble der Forstverwaltung ist für die Zukunft gerüstet,“
so Oberbürgermeister Daniel Keip.
Bald nach Baubeginn am 12. Mai 2025 hatte sich gezeigt, dass der Rückbau vorhandener Bausubstanz umfangreicher als geplant erfolgen muss. Dennoch gelang es, die Gebäudehülle rechtzeitig zum Jahresende schließen zu können, sodass der Innenausbau im Laufe des langen, kalten Winters erfolgen konnte. Firmen wurden mittels beschränkter Ausschreibungen über den Vergabemarktplatz des Landes Brandenburg gewonnen; in 13 Einzelvergaben kamen die preisgünstigsten Angebote fast ausschließlich von Firmen aus der Umgebung.
Für die Planung und Bauüberwachung zeichnete die Damaske Bauplanung GmbH aus Brandenburg an der Havel verantwortlich.
Die Raumstrukturen des nicht denkmalgeschützten, eingeschossigen Rechteckbaus mit einer Gesamtnutzfläche von etwa 175 Quadratmetern wurden an die geltenden Erfordernisse für die Arbeitsplätze der drei Bürokräfte und der fünf Waldarbeiter angepasst. So entstanden – gemäß Arbeitsstättenverordnung und in Abstimmung mit dem Arbeitsschutzbeauftragten der Stadt – drei moderne und helle Büroarbeitsplätze, ein Besprechungsraum, Garderobe und Sanitärbereich mit Duschen sowie ein Aufenthaltsraum mit Teeküche. Der energetische Standard ist – auch dank 21.500 Euro Fördermittel – mit Luft-Wasser-Wärmepumpe, Fußbodenheizung und einer kontrollierten Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung zukunftssicher.
Zeitgleich entstand für forstwirtschaftliche Maschinen und Geräte ein zweiter, etwa 150 Quadratmeter großer, dreiseitig geschlossener Unterstand als Holzkonstruktion auf Einzelfundamenten.
Die Baukosten, einschließlich Nebenkosten, betragen für beide Baumaßnahmen 680.000 Euro.
Stadtförster Thomas Meier:
„Ich freue mich, dass die dunklen Zeiten vorüber sind. Das Gebäude war vermutlich das letzte Mal angepackt worden, als ihm zu DDR-Zeiten das Krüppelwalmdach genommen und ein einfaches flaches Satteldach aufgesetzt wurde. Die Räume waren dunkel und für unser achtköpfiges Forstteam keinesfalls angemessen. Diese Zeiten sind nun glücklicherweise vorbei. Ich danke der Stadt, dass sie das Projekt gestemmt hat, den beteiligten Firmen für die tolle Bauausführung und den Kolleginnen und Kollegen der Stadtverwaltung, bei denen wir vorübergehend Unterschlupf gefunden haben und uns gut aufgenommen fühlten.
Quelle: © Stadt Brandenburg an der Havel / Thomas Messerschmidt

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