Eine Aufgabe der Stadt Brandenburg an der Havel ist es, die kommunalen Grünflächen, Kinderspielplätze, Kriegs- und Ehrengräber, Gedenkstätten und Jüdischen Friedhöfe der Stadt fachgerecht zu pflegen und zu unterhalten. Die zu pflegende Flächen haben eine Größe von insgesamt 1,56 Millionen Quadratmeter. Der Anteil der Rasenflächen liegt bei über 75 Prozent.
Dafür beauftragt die Stadt Brandenburg an der Havel seit Jahrzehnten Unternehmen mit der Leistungserbringung.
Leider hat der langjährige Vertragspartner zum Jahresende 2025 gekündigt und mittlerweile läuft das Insolvenzverfahren.
Bürgermeister Michael Müller informierte im gestrigen Bauausschuss die Stadtverordneten:
„Aktuell arbeiten wir mit dem Grünflächenamt und der Kämmerei unter Hochdruck daran, die Grünflächenpflege neu auszuschreiben.“
Bei der notwendigen Neuausschreibung der Leistungen werden aus fachlicher Sicht auch die Anzahl der Arbeitsgänge bei der Pflege, wie beispielsweise Rasenmähen und Gehölzpflege fachlich und wirtschaftlich geprüft.
Bürgermeister Müller ergänzt:
„Viele Grünflächen wurden mit Fördermitteln aufgewertet, die somit im ursprünglich gebauten Zustand zu erhalten sind und für die Stadtgesellschaft einen hohen Erholungswert haben.“
Ein weiterer großer Teil des Leistungsumfanges beinhaltet die Einhaltung der Verkehrssicherheit.
Die Jahrespflege für die Grünflächen, Spielplätze sowie Kriegs- und Ehrengräber alsbald neu ausgeschrieben. Die Ausschreibung erfolgt wiederum für mehrere Jahre mit einer entsprechenden Verlängerungsoption.
Ziel ist die Vergabe im zweiten Quartal 2026 auszuführen.
„Um eventuelle Verzögerungen in dieser komplexen Angelegenheit abzufangen, ist die Stadt bereits jetzt und vorsorglich beim Organisieren von Hilfsmaßnahmen und Überbrückungsleistungen,“
so Müller.
Bei der derzeitig vorbereiteten Grünpflegeausschreibung, die in viele Lose aufgeteilt wurde, können sich alle Firmen, die Interesse an der Ausschreibung haben, beteiligen.
Die genauen Kosten für die gesamten Leistungen Jahrespflege für die Grünflächen, Spielplätze sowie Kriegs- und Ehrengräber werden sich erst nach Abschluss der Ausschreibung darstellen lassen.
Quelle: © Stadt Brandenburg an der Havel / Th. Messerschmidt