Aufstellung eines neuen Flächennutzungsplanes für die Stadt Brandenburg an der Havel


2026 soll das aufwendige Verfahren zur Aufstellung eines neuen Flächennutzungsplanes für die Stadt Brandenburg an der Havel starten.

Die Stadtverwaltung plant die Fortschreibung beziehungsweise Neuaufstellung des Flächennutzungsplanes der Stadt Brandenburg an der Havel. Der rechtswirksame Flächennutzungsplan entstammt dem Jahr 1999. Er wurde mit einem Planungshorizont von 10 bis 15 Jahren aufgestellt und musste in den vergangenen Jahren mehrfach durch Änderungen und Berichtigungen an die aktuellen Entwicklungen angepasst werden. Zudem umfasst der Geltungsbereich des aktuellen Plans nicht die Ortsteile Wust und Gollwitz, die erst im Zuge der Gemeindegebietsreform im Jahr 2003 in die Stadt Brandenburg an der Havel eingemeindet wurden und für die damals kein Flächennutzungsplan vorlag. Im Rahmen der Überarbeitung und Neuaufstellung des Flächennutzungsplanes für Brandenburg an der Havel wird für diese beiden Ortsteile also erstmalig ein Flächennutzungsplan aufgestellt.

Im Ausschuss für Stadtentwicklung, Umwelt und Verkehr am Mittwochabend erläuterte Martin Dornblut, Amtsleiter für Bauleitplanung, Naturschutz und Baurecht:

Weitere Ziele im Rahmen der Neuaufstellung liegen in der Prüfung und gegebenenfalls Überarbeitung der bisherigen Darstellungen im Hinblick auf aktuelle und zukünftige Entwicklungsziele der Stadt, in der Prüfung der Aufnahme neuer Darstellungen unter anderem aufgrund neuer Themen in der Stadtentwicklung sowie in der Anpassung und Aktualisierung der übergeordneten Planinhalte der Landes- und Regionalplanung.

Zudem solle die vollständige Digitalisierung der Plangrundlage gemäß den Anforderungen des Landes erfolgen.

Der Beschluss über die Einleitung des Planverfahrens zur Neuaufstellung des Flächennutzungsplanes „FNP 2050“ und die Fortschreibung des Landschaftsplanes soll am 25. Februar 2026 in der Stadtverordnetenversammlung gefasst werden. Das sich anschließende Verfahren, das sich 2026 mit Bildung einer Steuerungsgruppe durch die Fraktionen und drei Folgeterminen zur Abstimmung der Zielsetzungen fortsetzt, ist ein langwieriges und ambitioniertes Verfahren.

Mit dem Inkrafttreten des neuen Flächennutzungsplanes ist im Laufe von fünf Jahren zu rechnen.

Bürgermeister Michael Müller ergänzt hierzu:

Im gestrigen Ausschuss wurde seitens der Stadtverordneten diskutiert, das Verfahren nach Möglichkeit zu verkürzen. Wir werden es mit aufnehmen und versuchen, die nächsten Schritte zu optimieren.

Quelle: © Stadt Brandenburg an der Havel

Der aktuelle Flächennutzungsplan – hier die Planzeichnung – entstammt dem Jahr 1999.

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