Anlässlich des Internationalen Holocaust-Gedenktages am 27. Januar beteiligt sich Oberbürgermeister Steffen Scheller an der weltweiten #WeRemember-Kampagne des World Jewish Congress gemeinsam mit der Organisation der Vereinten Nationen für Bildung, Wissenschaft und Kultur. Im Jahr 2026 begeht die Initiative ihr 10-jähriges Jubiläum.
Ziel der Kampagne ist es, an die Millionen Opfer des Holocaust zu erinnern und ein klares Zeichen gegen Antisemitismus und Rassismus zu setzen. Seit Jahren zählt #WeRemember zu den reichweitenstärksten Social-Media-Initiativen in Deutschland. Die Stimmen und Botschaften der Holocaust-Überlebenden werden auf diesem Weg einem breiten Publikum zugänglich gemacht. Das Andenken der Opfer bleibt so auch in der digitalen Gegenwart sichtbar.
Oberbürgermeister Steffen Scheller betont die Bedeutung des Gedenkens:
„Erinnerung ist keine Frage der Vergangenheit, sondern eine Aufgabe der Gegenwart. Wer heute schweigt, überlässt Hass und Ausgrenzung den Raum. Das Gedenken an die Opfer des Holocaust verpflichtet dazu, Antisemitismus und Rassismus entschieden entgegenzutreten.“
Besondere Aktualität erhält die Kampagne angesichts eines deutlich zunehmenden Antisemitismus. Das Erinnern an die Verbrechen des Nationalsozialismus wird damit zu einem zentralen Beitrag für gesellschaftlichen Zusammenhalt und demokratische Werte.
Die Worte der Holocaust-Überlebenden Margot Friedländer stehen exemplarisch für diesen Auftrag: „Ich bin nach Deutschland zurückgekommen, um mit Ihnen zu sprechen, Ihnen die Hand zu reichen und Sie zu bitten, dass Sie die Zeitzeugen werden, die wir nicht mehr lange sein können.“