
Arbeitsmarktbericht für die Stadt Brandenburg an der Havel
Arbeitsmarktbericht für die Stadt Brandenburg an der Havel © Stadt Brandenburg an der Havel / mit KI erstellt Die Arbeitslosigkeit in der Stadt Brandenburg an
3:2 der BSG Stahl II gegen Babelsberg am Sonntag
Endlich wieder belohnt
„Respekt. Ihr habt immer an euch geglaubt und euch für euren Einsatzwillen belohnt“, sagte Steffen Sgraja, Trainer der 2. Männer der BSG Stahl Brandenburg nach dem Abpfiff des Kreisoberliga-Heimspiels an diesem Sonntag gegen den FSV Babelsberg 74 II. In einer spektakulären Schlussphase sicherten sich die Brandenburger den 3:2-Erfolg. Dies ist in den beiden Partien zuvor nicht gelungen, da gab es vor 14 Tagen eine 1:2-Niederlage bei Fortuna Babelsberg II und in der Vorwoche ein 1:1 in Bredow. Da war jeweils mehr drin, doch die 2. Stahl-Männer schafften es jeweils nicht sich für ihren Aufwand zu belohnen.
Gegen die FSV-Reserve benötigten die Brandenburger einige Zeit um sich in das Spiel
hineinzufuchsen. Im Spielaufbau unterliefen ihnen viele Fehler, aber zumindest waren die Spieler nach Ballverlusten bemüht dies umgehend zu korrigieren. So kamen die Babelsberger ebenfalls zu keinen gefährlichen Abschlüssen. Ab Mitte der ersten Hälfte verlagerte sich das Geschehen zusehends in die Gästehälfte. In der 28. Minute spielten sich die Platzherren in den gegnerischen Sechzehner, Ben Beckmann sah den freistehenden Pavel Sachs, der flach aus zwölf Metern zur Führung traf. Das Glück hielt jedoch nicht lang vor. Eine Unkonzentriertheit in der eigenen Abwehr reichte, und die Gäste glichen nur vier Minuten später zum 1:1 aus.
In der Kabine wusste die Stahl-Mannschaft, dass es längst noch nicht optimal lief und Routinier Michael Menke versprach Besserung mit dem Wiederanpfiff. Der etwas pomadige Auftritt sollte durch verstärkte Laufbereitschaft intensiviert werden. Dies setzten die Gastgeber auch verheißungsvoll um. Der A-Junior Ben Dayan Bleiß setzte dank seiner Schnelligkeit immer wieder Akzente, hatte in der 50. Minute Pech mit einem Schuss, der abgewehrt wurde, den Abpraller legte Menke knapp links vorbei. Kurz darauf kam nach einer schönen Kombination über rechts, der Ball auf den links vorstürmenden Romano Mattaj, der von der Strafraumgrenze abzog, doch FSV-Keeper Domenik Rabenhorst war rechtzeitig unten.
Nach einer Stunde dann der Nackenschlag. Die Babelsberger erhielten einen Eckstoß, der Ball kam genau auf den Kopf von Hannes Kaschubowski, der Ole Wendt im Stahl-Tor keine Abwehrchance ließ. „Da fehlte wieder einmal die Zuordnung nach einem Standard“, ärgerte sich Trainer Sgraja über diese Situation. Diese Momente hatten in den Wochen zuvor die Punkte gekostet. Unmittelbar nach dem Wiederanpfiff war es wieder Bleiß der Rabenhorst prüfte, doch es war für längere Zeit die letzte gute Offensivaktion der Stahl-Elf. Der Gegentreffer zeigte Wirkung, der strukturierte Spielaufbau ging verloren.
Rechtzeitig zur Schlussphase wurde das Spiel der Gastgeber wieder konstruktiver. In der 83. Minute kam Bleiß unter Bedrängnis zum Abschluss, doch Rabenhorst konnte noch retten. Vier Minuten später war er jedoch machtlos. Nach einem Eckball kam Malte Weise zum Kopfball und traf unhaltbar zum 2:2. Auf dieses Unentschieden wollten sich die Brandenburger nicht ausruhen, sie wollten den Sieg. In der 90. Minute nahm Bleiß spektakulär den Ball an, vertändelte ihn dann, brachte aber noch Janno Brunsing in Szene, der rechts knapp verzog. Wenig später brannte es erneut lichterloh im FSV- Strafraum und diesmal ließ sich Bleiß nicht aufhalten, traf zum viel Umjubelten 3:2 (90.+4).
Die Stahl-Elf hatte die Partie komplett gedreht, aber noch wollte der Schiedsrichter nicht abpfeifen. Jetzt drängten die Gäste nach vorn und es gab sie wirklich noch, die große Chance zum Ausgleich. Nach einem Eckball kam ein Babelsberger im Sechzehner zum Abschluss, jagte den Ball unter die Latte. Die FSV-Spieler rissen die Arme hoch, wollten jubeln, doch der Unparteiische erkannte keine „Wembleysituation“, ließ weiterspielen und pfiff kurz darauf ab. Die Gäste waren frustriert, hatten aber zuvor bei einigen kritischen Szenen in ihrem Strafraum das Glück bzw. den Referee auf ihrer Seite.
Trotz des zum Schluss glücklichen Ausgangs war es ein verdienter Sieg für die Stahlspieler. Sie haben über die 90 Minuten mehr in das Spiel investiert und auch die größere Zahl an Chancen gehabt, während die Babelsberger auf eine fast hundertprozentige Ausbeute kommen. Steffen Sgraja bedankte sich ausdrücklich auch bei den A-Junioren, die bei diesem Spiel ausgeholfen haben.
Kommenden Sonntag (15. März) steht die Partie bei der SG Eintracht Friesack an.
Quelle: BSG Stahl Brandenburg e.V.

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