
Um den Schlaf gebracht am Tschirchdamm
Um den Schlaf gebracht am Tschirchdamm pixabay Dienstag, 16.06.2026, 23:42 Uhr und 01:30 Uhr Um die nächtliche Ruhe gebracht wurde ein Bewohner eines Mehrfamilienhauses, weil
Die Brut-, Setz- und Aufzuchtzeit der Wildtiere beginnt allmählich. Vereinzelt erreichen die Stadtverwaltung derzeit Meldungen, dass Stockenten die Balkone und Hinterhöfe „besetzen“. Das ist ganz normal, Stockenten brüten höher gelegen und nutzen Hecken, Bäume, oder Balkone als Brut- und Niststätte.
Ist der Standort durch die Ente erst gewählt und sie beginnt zu brüten, ist ein Eingreifen in die Situation nicht mehr möglich. Das Naturschutz- und Jagdrecht schützt die Nester und Gelege der Tiere und die Tiere selbst vor unbefugtem Zugriff. Die Brut dauert ca. 28 Tage.
Nach Schlupf flüchten die Küken sofort aus dem Nest und verstecken sich. Auch ein Sprung vom Balkon aus größerer Höhe ist nicht sofort gefährlich für die kleinen Enten. Anschließend versucht die Ente ihre Kücken zum nächstgelegenen Gewässer zu führen. Dies gestaltet sich manchmal schwieriger als man denkt. Gehwege, Parkanlagen, Straßen oder auch der Straßenverkehr, Keller oder geschlossene Grundstücke wie in der Innenstadt können Fallen für die Tiere werden.
Aus solchen Situationen konnte die Jagdbehörde aufgrund vieler Hinweise aus der Bevölkerung im Jahr 2025 rund 100 Küken zu den Gewässern führen. Daher bitte nicht selbständig anfassen oder einfangen! „Finder“ bzw. „Obdachgewährer“ sollten sich an die Untere Jagdbehörde unter Telefon (03381) 58 32 07 wenden oder einen ortsansässigen Jäger kontaktieren. Diese können die Situation und den Zustand des Wildtieres besser einschätzen.
Gleiches gilt, wenn auf einem Feld ein Feldhasenbaby gefunden wird. Der Junghase ist durch seine Färbung gut getarnt und gibt in den ersten Lebenstagen keine Witterung ab. Die Jungtiere werden zum Schutz vor Fressfeinden von den Eltern abgelegt. Dort harren sie in typischer Hasenmanier mit angelegten Löffeln reglos aus. Die Häsin sucht ihren Nachwuchs nur zwei- bis dreimal täglich zum Säugen auf. Gleiches gilt auch für Rehe. Der Nachwuchs ist zu dessen Schutz die meiste Zeit des Tages allein. Wird das „Bambi“ angefasst, ist es meist dem Tod durch Verhungern oder Schwächung ausgeliefert.
Quelle: © Stadt Brandenburg an der Havel – Untere Jagdbehörde

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