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Vortrag: "Marie, Lucie und Herta Bielefeld - ihre Ausgrabungen, Dokumentationen und die Funde aus dem Gräberfeld von Butzow, Gem. Beetzseeheide zwischen 1926 und heute."

Marie, Herta und Lucie Bielefeld 1915 bei Ausgrabungen auf dem Hasselberg bei Butzow (heute Gem. Beetzseeheide). Die freigelegten Urnen enthielten den Leichenbrand und Grabbeigaben der im Umland siedelnden Germanen des 3./4. Jahrhundert n. Ch. (Foto: Stadtmuseum Brandenburg an der Havel, Fotograf unbekannt)

Ihre Ausgrabungen, Dokumentationen und die Funde aus dem Gräberfeld von Butzow, Gem. Beetzseeheide zwischen 1926 und heute.“

Zu einem ersten Vortrag nach der Sommerpause lädt das Stadtmuseum und der Historische Verein Brandenburg (Havel) e. V. am Donnerstag, dem 25. August 2022, 18:30 Uhr, in das Gotische Haus, Ritterstraße 86, ein.

Anja Grothe, Leiterin des Stadtmuseums der Stadt Brandenburg an der Havel und gelernte Archäologin, wird über „Marie, Lucie und Herta Bielefeld – ihre Ausgrabungen, Dokumentationen und die Funde aus dem Gräberfeld von Butzow, Gem. Beetzseeheide zwischen 1926 und heute“ sprechen.

Kennen Sie Marie, Lucie und Herta Bielefeld? Wir möchten Ihnen die drei Damen und ihre Leidenschaft für die regionale Archäologie vorstellen. Marie Bielefeld, die Mutter, trug bereits vor dem 1. Weltkrieg bis in die späten 1920er Jahre eine große Sammlung archäologischer Funde zusammen, die in Teilen heute im Depot des Stadtmuseums schlummern. Lucie und Herta Bielefeld, Lehrinnen an der Wredow-Schule und Künstlerinnen, unterstützten die Mutter bei deren Ausgrabungen nicht nur mit dem Spaten, sondern vor allem mit den Zeichenstiften bei der Dokumentationsarbeit.

Teile der Bielefeld – Sammlung wurden bereits seit den 1940er Jahren nach Köthen verkauft, kamen später wieder zurück in die städtische Sammlung. Mehrere hunderte Blätter Zeichnungen sowie die dazu gehörigen Funde sind unter der „Sammlung Bielefeld“ zusammengefasst und harren immer noch einer Auswertung. Die kürzlich erfolgte Digitalisierung der Zeichnungen und Pläne, des Schriftverkehrs und von Fotos erlaubt einen Einblick in die Arbeit der Bielefeld-Frauen und zeigt auf, dass die Aufarbeitung nicht so einfach ist. „Meine Augen sind heute so müde vom Malen“ schreibt Lucie Bielefeld 1943 an den Oberbürgermeister von Köthen, der für sein Museum die Sammlung ankaufte. Möbel, Porzellan, Textilien und volkskundliche Objekte verkauften die Töchter später an renommierte Museen in Berlin und Dresden.

Anja Grothe stellt die drei Damen und ihre Sammelleidenschaft vor und lädt Sie ein, einen Blick in die Wohnstube der Familie, aber auch in die Welt der Zeichnungen von Lucie und Herta Bielefeld zu werfen.

Der Vortrag findet als Präsenz- und als Onlineveranstaltung statt. Für den Präsenzteil ist die Anzahl auf 50 Teilnehmende begrenzt. Parallel wird die Veranstaltung in einem Live-Stream zu sehen sein: für die Zusendung des Links bitten wir ebenfalls um eine Anmeldung. Anmeldeschluss für den Stream ist am 25.85.2022 um 12:00 Uhr.

Bitte melden Sie sich für beide Formate unter museum@stadt-brandenburg.de oder 03381 584501 an.

Der Eintritt ist frei.
Nichtmitglieder werden um eine Spende gebeten.

Quelle: Verwaltung

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Marie, Herta und Lucie Bielefeld 1915 bei Ausgrabungen auf dem Hasselberg bei Butzow (heute Gem. Beetzseeheide). Die freigelegten Urnen enthielten den Leichenbrand und Grabbeigaben der im Umland siedelnden Germanen des 3./4. Jahrhundert n. Ch. (Foto: Stadtmuseum Brandenburg an der Havel, Fotograf unbekannt)
Von der Spitze des Hasselberges bis vor den Gasthof in Butzow reichte die Ausdehnung des germanischen Gräberfeldes: direkt vor dem Haus wurden ebenfalls Urnen entdeckt. Die Landschaftszeichnungen stammen fast alle von Herta Bielefeld, die der Funde von ihrer Schwester Lucie (Quelle: Stadtmuseum Brandenburg an der Havel)

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