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Verbraucherschutzstaatssekretärin Töpfer warnt vor vermeintlichen Internet-Schnäppchen - Unregulierte Online-Plattformen aus Asien bergen Risiken“

pixabay

Internetanbieter wie zum Beispiel Temu oder Shein versenden Waren direkt aus Asien. Wichtige Maßnahmen des Verbraucherschutzes und der Produktsicherheit greifen dort nicht. Anlässlich des Weltverbrauchertages (15. März) warnt Brandenburgs Verbraucherschutzstaatssekretärin Dr. Antje Töpfer vor Risiken für Verbraucherinnen und Verbraucher: „Das Einkaufen im Netz ist bequem und einfach. Gerade für ländliche Regionen bietet das viele Vorteile. Unregulierte Online-Plattformen und die steigende Zahl von Fake-Shops sind für Verbraucherinnen und Verbraucher ein ernstes Problem. Die damit verbundenen Risiken sind vielen gar nicht bewusst.“

Verbraucherschutzstaatssekretärin Töpfer sagt: „Der Versandhandel ist praktisch und bietet Menschen in allen Regionen Brandenburgs Zugang zu einer breiten Auswahl von Produkten. Seit einigen Jahren sind neben illegalen Fake-Shops auch Online-Marktplätze aus Asien auf dem Vormarsch. Diese versenden Produkte direkt nach Europa und machen damit den Endkunden zum Importeur mit allen Risiken und Pflichten. Ich warne vor schnellen und vermeintlichen Schnäppchen, denn sie können mit Gefahren einhergehen.“

Beim Import in die Europäische Union müssen zahlreiche Auflagen eingehalten werden, damit Produkte sicher sind und von ihnen keine Gefahr ausgeht. Unter anderem brauchen alle elektronischen Geräte eine sogenannte CE-Kennzeichnung. Diese stellt sicher, dass ein Produkt den gültigen Anforderungen innerhalb der EU entspricht und Verbraucherinnen und Verbraucher vor giftigen Chemikalien, hoher Strahlenbelastung und übermäßigem Energieverbrauch geschützt sind.

Beim Direktimport über Online-Plattformen aus Asien ist diese Kontrollfunktion oft nicht gewährleistet, einzelne Kundinnen und Kunden können die Risiken meist schlecht überblicken. So wurden in Brandenburg im Rahmen der Marktüberwachung verschiedene Mängel festgestellt: Bei Elektrogeräten fehlte bei Netzsteckern der Schutzkontakt, was eine Brandgefahr bedeutet oder Elektrowerkzeuge waren falsch isoliert, mit Gefahr eines Stromschlages bei Benutzung. Durch Eingreifen des Landesamtes für Arbeitsschutz, Verbraucherschutz und Gesundheit wurden bereits einige gefährliche Produkte von den Plattformen entfernt.

Staatssekretärin Töpfer: „Beim undurchsichtigen Geflecht der Online-Plattform können wir nur die Spitze des Eisberges kontrollieren. Daher freue ich mich, dass wir mit der Verbraucherzentrale Brandenburg eine starke Partnerin an unserer Seite haben, die auf die Risiken im Netz aufmerksam macht und Bewusstsein für nachhaltigen Konsum schafft. Als Ministerium machen wir uns weiter dafür stark Brandenburger Verbraucherinnen und Verbraucher auch im Netz zu schützen, denn das Internet ist kein rechtsfreier Raum.“

Quelle: Ministerium für Soziales, Gesundheit, Integration und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg

 

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