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Universitätsklinikum beteiligt sich an der Initiative der Koordinierungsstelle „Tolerantes Brandenburg“ - Kein Platz für Rassismus


v.l.n.r. Gabriele Wolter, Dr. Birgit Didczuneit-Sandhop  

Seit Kurzem steht auch auf dem Klinikgelände eine Bank gegen Rassismus. Die
öffentliche Diskussion über Rassismus wird immer wieder durch aktuelle
Entwicklungen und Ereignisse, wie z.B. den Bränden in Flüchtlingsunterkünften in Wismar oder Bautzen, in Gang gesetzt. Für ein gesamtgesellschaftliches Umdenken braucht es wohl leider noch viel Zeit.

Um diesen Prozess zu unterstützen und ein klares Statement gegen jedwede
Art von Rassismus und Fremdenfeindlichkeit zu setzen, beteiligt sich
auch das Universitätsklinikum Brandenburg an der Havel an dem Projekt „Kein Platz für Rassismus“ der Koordinierungsstelle „Tolerantes Brandenburg“. Sie setzt sich mit dieser Initiative und dem Aufbau dieser Bänke für Vielfalt und gegen Rassismus ein.

„Konzernweit arbeiten am Campus für Gesundheit über 2.100 Menschen aus mehr als 40 Ländern. Unabhängig von Geschlecht und Alter, Herkunft, Hautfarbe, Religion oder sozialer Stellung – sind wir stolz auf jeden einzelnen unserer Mitarbeitenden. Für das Wohl unserer jährlich rund 70.000 Patientinnen
und Patienten arbeiten wir täglich als multinationales Team.“ berichtet
Gabriele Wolter, Geschäftsführerin des Universitätsklinikums Brandenburg an der Havel.

Rassismus und Fremdenfeindlichkeit haben bei uns keinen Platz. Das zeigt nun auch die Bank auf kreative aber auch direkte Art und Weise. Unsere
zahlreichen Patienten und Besucher sind herzlich eingeladen, die Bank zum Verweilen zu nutzen. Dabei soll die Botschaft, z.B. mit einem Selfie auf der Bank und dem #KEINPLATZFÜRRASSISMUS, gern über die sozialen Medien nach außen getragen werden. Besucher finden die Bank auf dem Klinikgelände in der Nähe unserer Cafeteria. Frau Dr. Birgit Didczuneit-Sandhop, Chefärztin der Klinik für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Gesichts- und Halschirurgie und Gleichstellungsbeauftragte des Universitätsklinikums Brandenburg an der Havel erklärt:
Bei uns im Klinikum und der Hochschule bleibt es nicht nur bei Symbolik. Wir leben auch Integration und Gleichberechtigung täglich.“

Die Koordinierungsstelle Tolerantes Brandenburg plant insgesamt 156 „Bänke
gegen Rassismus“ auf Marktplätzen, Schulhöfen, vor Rathäusern, Krankenhäusern und Polizeidienststellen in Brandenburg. Vergleichbare Bänke sind bereits deutschlandweit an anderen öffentlichen Plätzen zu finden. Was sofort ins Auge fällt, die fehlende Sitzfläche der Bank. Sie hat zwar eine Rückenlehne von zwei Metern Länge, die Sitzfläche beträgt aber lediglich
anderthalb Meter. Die Bank lässt somit auch praktisch keinen Platz für
Rassismus.

Quelle: Städtisches Klinikum Brandenburg GmbH

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