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Studienkreis Brandenburg bietet kostenlose Lernen-lernen-Kurse an und gibt Eltern Tipps zur Lernunterstützung

Studienkreis Brandenburg bietet kostenlose Lernen-lernen-Kurse an und gibt Eltern Tipps zur Lernunterstützung

Bildungsbericht: Nur 42 Prozent der Eltern unterstützen ihr Kind bei den Hausaufgaben

·        Das Lernen lernen: Studienkreis verschenkt Online-Kurse für Schülerinnen und Schüler von der Grundschule bis zur Oberstufe

·         Gratis-Webinar für Eltern: „Wie lernt mein Kind am besten? Fünf Tipps für das Üben zu Hause“

·         GoStudent-Studie: Eltern in Deutschland unterstützen ihre Kinder deutlich weniger als Mütter und Väter in europäischen Nachbarländern

Das Schuljahr nähert sich der Zielgeraden und viele Schülerinnen und Schüler wollen bis zur Zeugnisvergabe noch die eine oder andere Note verbessern. Dabei ist es nicht immer nur der Unterrichtsstoff, der ihnen Probleme bereitet. Häufig fehlt es den Kindern und Jugendlichen an den nötigen Lernvoraussetzungen. Ein neuer Bildungsbericht zeigt, dass nur 42 Prozent der Eltern in Deutschland ihre Kinder aktiv bei den Hausaufgaben unterstützen und lediglich 50 Prozent der Eltern regelmäßig mit ihren Kindern über schulische Leistungen und Herausforderungen sprechen. Dieses Defizit in der elterlichen Unterstützung und Kommunikation kann direkte Auswirkungen auf die Lernfähigkeit und Motivation der Schülerinnen und Schüler haben. Aus diesem Grund hilft ihnen das Nachhilfe-Institut Studienkreis Brandenburg in den nächsten Wochen mit seinen kostenlosen „Lernen-lernen-Kursen“. Die Online-Kurse können unter studienkreis.de/lernen-lernen-kurse ab sofort gebucht werden.

Teilnehmen können Schülerinnen und Schüler von der Grundschule bis zur Oberstufe. Alle interaktiven Kurse bestehen aus zehn thematischen Modulen à 60 bis 90 Minuten, die in sich abgeschlossen sind. Man muss also nicht unbedingt alle belegen, sondern kann so viele buchen, wie man möchte. Erfahrene Lerncoaches begleiten die Kinder und Jugendlichen durch die Themen und führen mit ihnen praktische Übungen durch. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben jederzeit die Möglichkeit, über den Chat Fragen zu stellen und sich aktiv zu beteiligen.

„Die Kinder und Jugendlichen sollen sich auch einmal selbst loben“

Grundschulkinder lernen zum Beispiel, warum es wichtig ist, sich im Unterricht gut zu konzentrieren und sich die Aufgaben ganz genau anzuschauen. Ältere Schülerinnen und Schüler erfahren, wie sie sich zum Lernen motivieren können, wenn der „innere Schweinehund“ sie davon abhalten will. Oder wie sie Lerninhalte gut strukturieren können, wenn sie sich auf Prüfungen und Klassenarbeiten vorbereiten. In anderen Kurseinheiten geht es darum, sich der eigenen Interessen und Stärken bewusst zu sein und sich realistische Lernziele zu setzen.

„Kinder sind normalerweise unheimlich neugierig und motiviert“, sagt René Veltin, der als Lerncoach beim Studienkreis Kurse für Grundschulkinder leitet. Ihm ist wichtig, dass die Mädchen und Jungen ein positives Selbstbild aufbauen und daran glauben, dass sie etwas bewirken können. „Sie sollen sich gerne auch einmal selbst loben, wenn ihnen etwas gelungen ist“, so der angehende Lehrer für Deutsch und Englisch. „Ich ermutige die Schülerinnen und Schüler, etwas auszuprobieren. Sie lernen dabei, dass verschiedene Wege zum Ziel führen, und finden heraus, welcher Weg ihnen am meisten liegt.“ Mehr dazu erzählt René Veltin an der Seite von Gastgeber Max Kade im Studienkreis-Podcast Die letzte Reihe“.

Tipps für das Üben zu Hause

Online-Kurse bietet der Studienkreis nicht nur Kindern und Jugendlichen an. Auch für Eltern gibt es am 16. April von 17:30 bis 18:30 Uhr ein Gratis-Webinar. Titel ist „Wie lernt mein Kind am besten? 5 Tipps für das Üben zu Hause“. Alternativ-Termine sind der 29. April (18:00 bis 19:00 Uhr) und der 7. Mai (18:30 bis 19:30 Uhr). Interessierte Eltern erfahren darin, wie sie Streit ums Lernen vermeiden und ihre Kinder bestmöglich unterstützen können. Um Anmeldungen unter https://www.studienkreis.de/webinare/ wird gebeten.

Nur 50 Prozent der Eltern in Deutschland sprechen mit ihren Kindern über schulische Belange

Eltern wollen ihren Kindern zwar gerne beim Lernen helfen, oft wissen sie aber nicht, wie dies am besten gelingt. Das hat eine internationale Studie des Online-Nachhilfeanbieters GoStudent herausgefunden. Sechs von zehn befragten Eltern wünschen sich demnach, besser zu verstehen, wie sie ihr Kind optimal schulisch fördern können. Insgesamt unterstützen Eltern in Deutschland ihre Kinder weniger als Mütter und Väter im europäischen Ausland. So helfen nur 42 Prozent der Eltern in Deutschland ihren Kindern bei den Hausaufgaben, wie aus dem kürzlich erschienenen Bericht zur Zukunft der Bildung 2024 hervorgeht. Im Vergleich zu Frankreich, wo 67 Prozent der Eltern diese Unterstützung leisten, liegt Deutschland deutlich zurück.

Nur 50 Prozent der Eltern in Deutschland sprechen mit ihrem Kind über dessen schulische Leistung und Schwierigkeiten in der Schule. Dieser Wert ist im Vergleich zu England, wo 74 Prozent der Eltern in solche Gespräche involviert sind, vergleichsweise niedrig. Zudem stellen lediglich 38 Prozent der Eltern in Deutschland ihren Kindern ergänzende digitale Lernressourcen und Apps zur Verfügung, obwohl diese einen wertvollen Beitrag zum Lernprozess leisten können.

Die jährlich erscheinende Studie liefert wichtige Erkenntnisse über die Hausaufgabenhilfe, die Kommunikation zwischen Eltern und Kindern sowie den Einsatz digitaler Lernressourcen. Der Bericht kann heruntergeladen werden unter: www.gostudent.org/de-de/education-report/2024

„Wichtig ist, dass Lehrkräfte, Eltern und Bildungseinrichtungen zusammenarbeiten, um sicherzustellen, dass alle Kinder die bestmögliche Unterstützung erhalten“, sagt Thomas Momotow vom Studienkreis. „Die Rolle der Lehrkräfte für die Entwicklung der Kinder ist unverzichtbar — ebenso die der Eltern, um zu Hause eine unterstützende und förderliche Lernumgebung zu schaffen. Der Bericht zeigt eine klare Lücke auf, die geschlossen werden muss, damit jedes Kind die nötige Unterstützung für seinen Erfolg erhält.“

Quelle: Studienkreis Brandenburg

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