Senioren-Union auf dem CDU-Bundesparteitag: Für eine Ergänzung des Grundgesetzes


Andreas Erlecke

Das Grundgesetz will vor Diskriminierung schützen. In Artikel 3 Absatz 3 GG sind mehrere Diskriminierungsmerkmale ausdrücklich aufgeführt.
Der Begriff “Lebensalter” fehlt jedoch bislang, obwohl Diskriminierung aufgrund des Alters sowohl in der Arbeitswelt als auch in vielen anderen
Lebensbereichen ein reales gesellschaftliches Problem darstellt.

 „Wir wünsche uns eine Stärkung des Diskriminierungsschutzes.  Menschen unterschiedlichen Alters – insbesondere junge sowie ältere Personen –
erfahren in verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen Benachteiligung aufgrund ihres Alters.“ so der Kreisvorsitzende der Senioren Union Brandenburg
an der Havel  Andreas Erlecke.

Erlecke, der Mitglied des Bundesvorstandes der Senioren-Union ist, wird an dem CDU-Bundesparteitag teilnehmen und sich dort für die Grundgesetzergänzung einsetzen.

 Nach Ansicht der Senioren-Union stärkt die  ausdrückliche Erwähnung des Merkmals „Lebensalter“ den Schutz vor Altersdiskriminierung. Dies sei auch geboten,
weil auf europäischer Ebene  bereits der Schutz vor Diskriminierung aufgrund des Alters in der Richtlinie 2000/78/EG verankert ist. Die Ergänzung des Grundgesetzes
würde die verfassungsrechtliche Umsetzung dieser Vorgaben sicherstellen.

 

Die CDU-Senioren erwarten von der Ausnahme  auch eine gesellschaftliche Signalwirkung: So werde ein deutliches Zeichen gegen jede Form der Altersdiskriminierung
gesetzt und die Gleichwertigkeit aller Altersgruppen in unserer Gesellschaft betont.

 

Wichtig sind der Senioren-Union auch ihre Anträge für eine nachhaltige Pflegereform mit Stärkung der Pflegeberufe, mehr Prävention und wirksamer Entlastung
pflegender Angehöriger bis hin zu einer umfassenden Reform der Rentenversicherung auf der Grundlage fairer Generationenverantwortung.

 Die Senioren-Union bietet Seniorinnen und Senioren über 60 die Chance einer aktiven Teilhabe an der politischen Willensbildung auf allen Ebenen der Politik.
Dazu sagt der stellvertretende Vorsitzende der Senioren-Union in Brandenburg an der Havel, Uwe Schütt: „Es geht darum mitzumachen, mitzudenken und mitzuentscheiden,
Das ist besser als vom Rand zuzuschauen, sich zu ärgern und zu meckern. In schwierigen Zeiten müssen alle bereit sein, sich für unser Land zu engagieren.“

 

Quelle: Senioren-Union der CDU

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