Der Schutz des Klimas und die Verhinderung des Artensterbens sind wichtige Ziele auf der Agenda der globalen Gemeinschaft. Aus diesem Grund sind im Zeitraum von 2021 bis 2030 Anstrengungen zur Wiederherstellung von Ökosystemen und dem Erhalt der biologischen Vielfalt in den Focus der UN-Mitgliedsstaaten gerückt worden.
Die Wiederherstellung degradierter Ökosysteme soll der Stärkung entscheidender Ökosystemleistungen, wie die Speicherung von Kohlenstoff und die Regulierung des Wasserhaushalts dienen. In Deutschland sind vor allem die Erhaltung von Mooren, der Wiederaufbau von Wald sowie die Renaturierung von Flusslandschaften aktuelle Aufgaben.
Global denken und lokal handeln, alle auch noch so gering erscheinende Aktionen für Umwelt und Natur können helfen, das Klima zu schützen, Arten zu fördern oder Beeinträchtigungen zu vermeiden.
Die Stadt Brandenburg ruft daher zur regen Beteiligung am Umweltpreis 2026 auf.
Unter dem diesjährigen Motto „Natürliche Vielfalt in unserer Heimatstadt“ können Projekte, die in geeigneter Weise zur Verbesserung der Artenvielfalt, des Klimas oder der Umwelt in der Stadt Brandenburg an der Havel beitragen, eingereicht werden.
Die Projekte können abgeschlossen sein oder noch in der Erarbeitung. Es muss jedoch erkennbar sein, dass das angestrebte Ziel mit den geplanten Mitteln erreicht werden kann. Die Bewerbungsunterlagen sollen Ziel und Weg der durchgeführten bzw. geplanten Maßnahme aufzeigen.
Initiativen und Aktionen für eine saubere Stadt, zur Vermeidung von Müll, Vorschläge für klimafreundliche Verkehrsstrategien, das Einrichten von Nist-, Vermehrungsmöglichkeiten für Vögel, Fledermäuse oder Insekten, die Anlage von Streuobst- oder blumenreichen Insektenwiesen, Maßnahmen zum Erhalt geschützter Pflanzenarten oder auch Dokumentationen zur Vermehrung von Amphibien im Gartenteich könnten prämiert werden. Auch Bildungsangebote, die zur Vertiefung des Natur- und Umweltwissens beitragen, sind preiswürdig.
Engagierte Bürger, Bildungseinrichtungen, Kitas, Schulen, Horte, Firmen, Vereine und Organisationen können sich dem Auswahlgremium stellen. Es können auch engagierte Einzelpersonen oder Gruppen, die sich besonders für die Belange des Klima- oder Naturschutzes einsetzen, durch Dritte zur Preisverleihung vorgeschlagen werden.
Die Bewerbungsfrist endet am 30. April 2026.
Die Preisverleihung ist anlässlich des Weltumwelttages im Rahmen des Krugparkfestes am 30. Mai 2026 vorgesehen.
Bewerbungsunterlagen richten Sie bitte an:
- Stadt Brandenburg an der Havel
Naturschutzzentrum Krugpark
Wilhelmsdorf 6 P
14776 Brandenburg an der Havel
und/oder
Die Unterlagen können gern per E-Mail an krugpark@stadt-brandenburg.de gesendet werden.
Bei Rückfragen beraten sie die Mitarbeiterinnen des Naturschutzzentrum Krugpark unter der Telefonnummer (03381) 583160.
Quelle: © Stadt Brandenburg an der Havel /Umweltamt