Macht mit beim 22. „Undine“-Märchenwettbewerb!


Volles Theater-Haus zur Märchen-Matinee im Rahmen des Märchenwettbewerb. Im Vordergrund: eine Undine-Statuette. © Stadt Brandenburg an der Havel / Th. Messerschmidt

Liebe Märchenfreunde,

die Weihnachtsferien sind abermals der beste Ausgangspunkt für Brandenburgs großen Märchenwettbewerb. Der ist nach dem berühmtesten Werk des am 12. Februar 1777 in Brandenburg an der Havel geborenen Dichters Friedrich de la Motte Fouqué benannt: „Undine“. Diese 1811 erstveröffentlichte Erzählung ist unsterblich mit der Märchenwelt verbunden und wurde Inspiration für viele märchenhafte Wasserwesen.

Fouqué und Undine zu Ehren wurde im Jahr 2005 erstmals ein „Wettbewerb für neue Märchen“ ausgelobt, mit dem fortan Tausende Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene frischen Schwung in die Märchenwelt brachten. Alljährlich zwei Märchen-Matineen im Brandenburger Theater und mittlerweile neun Märchenbücher machen das auf märchenhafteste Weise erlebbar.

Nunmehr loben die Stadt Brandenburg an der Havel und die Fouqué-Bibliothek offiziell den 22. „Undine“-Märchenwettbewerb für all 7- bis 25-Jährigen aus. Fast sieben Wochen bleiben Zeit, neue Märchen zu erfinden – gern auch mehrere, aber in jedem Fall nicht länger als vier A4-Seiten oder 8.000 Computerzeichen (siehe Teilnahmebedingungen).

Thematisch können sich alle frei entfalten, allerdings sollten wesentliche Märchenmerkmale Berücksichtigung finden – von der einfachen Erzählweise, über klare Gegensätze (arm und reich, gut und böse …) sowie erfundene Welten und übernatürliche Element bis hin zu personifizierten Tieren und Pflanzen. Nicht zu vergessen: das Happy End. Oder kann all das auch ganz anders funktionieren? Fantasie ist Trumpf im „Wettbewerb für neue Märchen“!

Einsendeschluss für den ersten, den literarischen Wettbewerbsteil ist Fouqués Geburtstag am 12. Februar 2026. Sodann folgen die Jurysitzung in der Bibliothek und am 15. März 2026 die Auszeichnungsveranstaltung im Brandenburger Theater mit der Vergabe der voraussichtlich vier Haupt- und zehn Sonderpreise, jeweils dotiert mit 150 Euro. Zum Hauptpreis gehört außerdem eine vom Brandenburger Künstler Jan Beumelburg gefertigte Undine-Statuette.

Im Anschluss an den literarischen Wettbewerbsteil folgt der Aufruf für die Illustratoren, die Siegermärchen bildkünstlerisch umzusetzen.

Doch erst einmal gilt es, neue Märchen zu schreiben – am besten gleich jetzt zur schönsten Märchenzeit. Und wer später Lust hat, auch kein Problem, schließlich soll das komplette erste Halbjahr 2026 in Brandenburg an der Havel wieder märchenhaft werden. Also, macht mit!

Eure neuen Märchen könnt ihr bis 12. Februar 2026 ausgedruckt oder ausgeschrieben zur Fouqué-Bibliothek, Altstädtischer Markt 8, bringen oder per E-Mail an cornelia.stabrodt@stadt-brandenburg.de oder thomas.messerschmidt@stadt-brandenburg.de senden.

Quelle: © Stadt Brandenburg an der Havel / Th. Messerschmidt

Einen Märchenbrunnen wie Frankfurt am Main (seit 1910) hat Brandenburg an der Havel zwar nicht, dafür einen traditionsreichen Märchenwettbewerb, bei dem Hunderte mitmachen. © Stadt Brandenburg an der Havel / Th. Messerschmidt

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