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Inklusives Apartment-Haus Brandenburg an der Havel: Einweihung mit Festgottesdienst im Brandenburger Dom

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Februar 2019 war Spatenstich, im Februar 2021 war Einzug und am 15. Mai 2022 ist nun endlich die Einweihung des inklusiven Apartmenthauses in Brandenburg an der Havel in der Krakauer Straße 55. In dem zweigeschossige Wohngebäude leben 31 Mieterinnen und Mieter, die teilweise jahrzehntelang auf dem Gelände der heutigen Asklepios-Klinik gewohnt haben. Im zweiten Geschoß stehen 13 Wohnungen zur Verfügung, die frei vermietet sind. Das Innenleben des Gebäudes ist durchgängig barrierearm. Einige Wohnungen sind rollstuhlgerecht. Lichtschalter und Türknaufe sind in 85 Zentimetern
Höhe angebracht. Im ganzen Haus gibt es keine Schwelle. Die Duschen sind bodengleich, in jedem Bad gibt es mindestens 1,50 Meter freien Bewegungsspielraum in jede Richtung. Jede Tür ist so breit, dass ein Rollstuhl hindurch passt.

„Wir haben uns seit Gründung der Hoffnungstaler Stiftung Lobetal immer darum bemüht, dass Menschen ein ordentliches Dach über dem Kopf haben“, sagte Geschäftsführer Martin Wulff anlässlich des Einzuges vor gut einem Jahr. „Wir möchten, dass die Bewohnerinnen und Bewohner der ehemaligen Landesklinik Brandenburg genauso leben, wohnen und arbeiten können, wie es für jede und jeden von uns völlig normal ist.“ 

Mit dem Gebäude in zentraler Lage ist dies nun für Menschen möglich, die nur selten das Klinikgelände verlassen konnten. Es war schwer eigenen Interessen nachzugehen. Manche von ihnen sind selten bis nie mit einem öffentlichen Bus gefahren oder haben einen Friseursalon von innen gesehen. Einfach mal einen Kaffee in der Bäckerei um die Ecke trinken – das gab es nicht. Jetzt ist es alltäglich.

Programm

Festgottesdienst Sonntag Kantate  „Gemeinschaft verwirklichen“
10.30 Uhr Dom „St. Peter und Paul“

Gegen 12.15 Uhr Einweihung und Besichtigung

Krakauer Straße 55-56

14772 Brandenburg/Havel

 

Foto

© Rüdiger Böhme

BU: Das Gebäudekonzept folgt dem Gedanken der Begegnung und der Kommunikation. So wechseln sich großzügige Gemeinschaftsräume mit Küchen und Nischen sowie gemeinsame Balkone ab.
Damit das 66 Meter lange Haus nicht wie eine Mietkaserne aussieht, wurde die Fassade mit waagerechten und senkrechten Aufbrüchen sowie versetzte Elemente aufgelockert.

Quelle: Hoffnungstaler Stiftung Lobetal

 

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