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Hochschule erleben und Zukunft entdecken beim Tag der offenen Tür am 23.05.025 Technik zum Anfassen gibt es unter anderem in der Offenen Werkstatt, wo Holzdrechseln
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Die Chance für Stadtarchäologen, tief in der Brandenburger Geschichte zu graben
Sieben Jahre ist es her, dass es dem Kinder- und Jugend-Kunst-Galerie „Sonnensegel“ e.V. gelang, bei einer Zwangsversteigerung in den Besitz des Nachbargrundstückes zu kommen. Die darauf stehende Ruine war ohnehin nicht zu retten, aber das kleine Grundstück bot die große Chance für einen An- und somit Ausbau der Galerie.
Viel Zeit nahmen die Planung und Klärung der Finanzierung in Anspruch, doch am 14. Mai 2025 konnte endlich der Grundstein gelegt werden. Im Beisein von Bürgermeister Michael Müller und vielen „Sonnenseglern“ wurde dafür eine Zeitkapsel mit Botschaften aus der Vergangenheit und Gegenwart für die Zukunft gefüllt und im Baugrund versenkt.
Darauf soll angepasst an das Ensemble Gotthardtkirchplatz 4/5 – ein 1552 errichtetes Fachwerkhaus und ein im 19. Jahrhundert gebautes Backsteingebäude – ein zweigeschossiger Bau in den Jahren 2025/26 entstehen. Wenigstens 800.000 Euro wird das Bauwerk kosten, dessen Rohbau in spätestens einem Jahr stehen soll, sodass die Fertigstellung der erweiterten Sonnensegel-Galerie ein halbes Jahr später zur Weihnachtsüberraschung werden kann.
Matthias Frohl, Geschäftsführer der Galerie, war die Freude über den erreichten Meilenstein anzusehen. Er dankte allen, die die Idee unterstützt haben, insbesondere Oberbürgermeister Steffen Scheller:
„Immer, wenn sich die Handlungsstränge dieses Vorhabens irgendwie mal so verdreht und verwickelt hatten, dass man von einem gordischen Knoten sprechen konnte, dann hat er helfend und fördernd eingegriffen.“
Matthias Frohl vergaß auch seinen Amtsvorgänger nicht: Galerie-„Vater“ Armin Schubert, dessen Herz bis heute für die Galerie-Idee schlägt.
Galerie-Fan Heidrun Fleege vom Architekturbüro Fleege + Oeser übernahm sodann die Bau-Vorstellung und sparte die Hürden auf dem Weg der Realisierung nicht aus. Erklärtes Ziel ist:
„Wir wollen etwas gestalten, das am Ende eine Einheit ist.“
Im Erdgeschoss soll der Erweiterungsbau Platz für Gruppenarbeit und Ausstellungen bieten, im Obergeschoss soll ein großer Raum das Arbeiten in Klassenstärke ermöglichen. Ein Aufzug auf der Hofseite sorgt für Barrierefreiheit.
Bis zum Baubeginn werden noch etwa vier Wochen vergehen, in denen die Stadtarchäologen der Geschichte des Reviers auf den Grund gehen. Bis in etwa drei Meter Tiefe. Sieben Gruben stehen für Blicke in die Vergangenheit zur Verfügung, wovon erst drei erkundet sind.
„Die Befundlage war komplett anders, als erwartet und sie war sensationell,“
berichtete Stadtarchäologe Stefan Dalitz im Rahmen der Grundsteinlegung. Die erste Überraschung sei das Auffinden der ältesten Bodenbildung nach der Eiszeit gewesen. Darüber hätten sich Böden des 12. Jahrhunderts erhalten, unter einer 150 Zentimeter starken aufgefüllten Schicht. Die Gotthardtkirche habe ursprünglich also auf einer Anhöhe gestanden. Der dazugehörige Friedhof überspannte die heute bebauten Grundstücke und sei länger genutzt worden, als erwartet. So legten die Stadtarchäologen einen Baumsarg slawischen Ursprungs frei, worüber sich vier weitere Schichten mit Skeletten fanden. Weitere Überraschungen lieferte ein Kupferkessel, der einst versteckte Münzen freigab, darunter feinstes Silber aus der Schweiz aus dem Jahr 1610 sowie je eine Münze aus den Niederlanden von 1618 und aus Hamburg von 1634. Zudem offenbarten sich ein Erdkeller und ein ehemaliger Entwässerungsgraben eines Handwerkers.
„Die Grabung wird fortgesetzt, wir haben noch vier große Gruben vor uns,“
signalisierte Stefan Dalitz voller Vorfreude. Anschließend konnte er vielmals Bilder der Funde zeigen und erläutern, derweilen das kleine Fest zur Grundsteinlegung, musikalisch begleitet von Sebastian Block, im Galerie-Hof ausklang.
Quelle: © Stadt Brandenburg an der Havel / Th. Messerschmidt
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