
Besitzer für einäugigen kranken Fundkater gesucht
Besitzer für einäugigen kranken Fundkater gesucht © Stadt Brandenburg an der Havel Am 20. Oktober 2026 wurde am Studentenwohnheim in der Zanderstraße ein mauzender, etwa
Anlässlich des 88. Jahrestages des „Gnadentod“-Erlasses von Adolf Hitler sind am 1. September 2026 an der Gedenkstätte für die Opfer der Euthanasie-Morde am Nicolaiplatz Kränze und Blumengebinde niedergelegt worden. Der Einladung von Gedenkstättenleiterin Dr. Sylvia de Pasquale waren viele Menschen gefolgt.
Sie erinnerte an die geschichtlichen Hintergründe – an das Jahr 1939, als in der Stadt Brandenburg an der Havel eine der ersten Mordanstalten der „Euthanasie-Aktion T4“ entstand. In der ehemaligen Scheune der leerstehenden Strafanstalt auf dem heutigen Nicolaiplatz wurde eine Gaskammer installiert und der Einrichtung aus Tarnungsgründen der Name „Landes-Pflegeanstalt Brandenburg an der Havel“ gegeben. Tatsächlich war es eine Tötungsanstalt, in der zwischen Februar und Oktober 1940 über 9.000 Menschen mit Giftgas ermordet wurden. Ihr „Verbrechen“ bestand allein darin, dass die Nationalsozialisten sie aufgrund einer Behinderung, einer psychischen Erkrankung oder anderer vermeintlicher Merkmale als „lebensunwert“ stigmatisierten. Ein Staat maßte sich an, über den Wert menschlichen Lebens zu entscheiden – und überschritt dabei jede Schranke von Recht, Moral und Menschlichkeit.
Oberbürgermeister Daniel Keip fragte in seiner Rede:
„Wie konnte eine Gesellschaft zulassen, dass Menschen dermaßen ausgegrenzt, entrechtet und schließlich ermordet wurden? Was können wir daraus für unsere eigene Zeit lernen?“
Gedenken verlange mehr als den Blick zurück, denn Demokratie und Menschenrechte seien bis in die Gegenwart keine Selbstverständlichkeit.
„Sie müssen in jeder Generation neu verteidigt und mit Leben gefüllt werden. Das zeigt sich auch daran, wie wir mit Minderheiten umgehen – mit Menschen, die anders glauben, anders aussehen, eine andere Herkunft oder eine Behinderung haben. Es zeigt sich daran, ob wir widersprechen, wenn Menschen abgewertet und ausgegrenzt werden. Der Blick in die Geschichte macht deutlich: Ausgrenzung beginnt selten mit Gewalt. Sie beginnt mit Worten und Vorurteilen. Darum müssen wir aufmerksam bleiben.“
Erinnerung, so Daniel Keip, bleibe nur lebendig, wenn sie von jeder Generation neu angenommen wird. Brandenburg an der Havel hat in den vergangenen Jahren viel dafür getan, die Erinnerung an die Opfer wachzuhalten. Die Fortsetzung schloss sich an die Kranzniederlegung an: In den Räumen der Gedenkstätte wurde eine Ausstellung mit Bildern von Andreas Maus eröffnet, der 2021 mit dem Europäischen Kunstpreis „euward 8“ für Malerei und Grafik im Kontext geistiger Behinderung ausgezeichnet wurde. Eindrucksvoll und schonungslos verarbeitet der Kölner Künstler die Gewalt des NS-Regimes in kraftvollen Bildern.
Öffnungszeiten der Gedenkstätte am Nicolaiplatz 28/30: Donnerstag und Freitag von 13:00 bis 17:00 Uhr sowie Samstag, Sonntag und an Feiertagen von 10:00 bis 17:00 Uhr. Der Eintritt ist frei.
Quelle: © Stadt Brandenburg an der Havel / Th. Messerschmidt

Besitzer für einäugigen kranken Fundkater gesucht © Stadt Brandenburg an der Havel Am 20. Oktober 2026 wurde am Studentenwohnheim in der Zanderstraße ein mauzender, etwa

Ermittlungen nach Körperverletzung in Hohenstücken pixabay Am Samstagnachmittag kamen Rettung und Polizei in Hohenstücken zum Einsatz. Nach einer Körperverletzung klagte ein Familienvater (35) und sein

Polizeieinsatz im Rahmen eines Fußballspiels pixabay Die Polizei hat im Rahmen eines Fußballspiels in Brandenburg an der Havel am Samstagnachmittag, 24.10.2026, einen lageangepassten Einsatz durchgeführt.

Derbysieg beim Stadtrivalen – Stahl gegen Süd Das Stadtduell zwischen dem BSC Süd 05 und der BSG Stahl Brandenburg hatte es in sich. Die 2.113

B 1/ Potsdamer Straße: Vollsperrung der Spuren stadtauswärts vom 6. bis zum 9. November pixabay Die Erneuerung der Bundesstraße B 1/ Potsdamer Straße in Brandenburg

Frühzeitige Unterrichtung der Öffentlichkeit zum Bebauungsplan Übersichtskarte zum Geltungsbereich des Bebauungsplanes „Industrie- und Gewerbegebiet an der Anschlussstelle der BAB 2“ und zur Änderung des Flächennutzungsplanes

Nahverkehrsforum des VBBr-Beirates © Der VBBr-Beirat / A. Erlecke Am 4. November 2026 lädt der Beirat der Verkehrsbetriebe Brandenburg an der Havel (VBBr) zum „Brandenburger

Jahrtausendbrücke: Instandsetzung der Fahrbahnübergänge ab März 2027 Um die Jahrtausendbrücke für die nächsten Jahre zu sichern, sind Sanierungsarbeiten an den Fahrbahnübergängen in Planung. © Stadt

Neue Folge von „Seitenblick“: „Mauern in den Köpfen“ Nicolai Raab (links) und Nils Behrendt vor der Fouqué-Biblikothek © Nils Behrendt In der neuen Folge des

Gießkannen und Grabpflegeutensilien auf dem Altstädtischen Friedhof bitte entfernen Ob tatsächlich noch alle Gießkannen in Gebrauch sind? © Stadt Brandenburg an der Havel / Th.

Schwer krank und zu Hause versorgt: Infoabend zur Palliativversorgung im Ballsaal der Molkenmarkt Höfe Jedermann Gruppe e.V. Wenn ein Mensch schwer und unheilbarerkrankt, stehen Betroffene

KUNST trotzdem machen – BSW-Fraktion bedauert Brennabor-Schließung und kritisiert falsche Prioritäten BSW KUNST trotzdem machen – Ist das grenzenloser Optimismus verbunden mit einer Trotzreaktion? Wir wissen es nicht. Jedenfalls