
Mit Regenschirm in die Flucht geschlagen
Mit Regenschirm in die Flucht geschlagen pixabay Eine 37-jährige Frau meldete am Montagabend der Polizei einen versuchten Raub in der Königsmarktstraße. Demnach soll ein derzeit unbekannter
Wie können junge Menschen für Ausbildung, Sport und Ehrenamt begeistert werden? Wie lassen sich Jugendliche stärker beteiligen? Und was können Städte voneinander lernen? Mit diesen Fragen war am 27. und 28. August 2026 eine Delegation aus der dänischen Partnerstadt Ballerup rund um Bürgermeister Jesper Würzen zu Gast in Brandenburg an der Havel. Zwei Tage lang standen Begegnungen und Gespräche rund um das Thema Jugend auf dem Programm.
Zum Auftakt ging es im Gespräch mit den Beigeordneten Thomas Barz und Susanne Fischer um die Frage, wie junge Menschen für die eigene Stadt und ihre Verwaltung gewonnen werden können.
Am Freitag führte der erste Weg in die Otto-Tschirch-Oberschule. Schulleiterin Andrea Wissinger stellte die Schule vor und gab bei einem Rundgang Einblicke in die Arbeit vor Ort. Im Mittelpunkt standen die Nachmittagsangebote, der Umgang mit Schulverweigerern und die Einbindung der Schülerinnen und Schüler in schulische Aktivitäten. Auch die langjährige Verbindung zur Hedegårdsskolen in Ballerup wurde thematisiert.
„Gerade bei Jugendlichen wird eine Städtepartnerschaft greifbar,“
sagt Oberbürgermeister Daniel Keip.
„Wenn junge Menschen die Möglichkeit bekommen, andere Länder, Schulen und Arbeitswelten kennenzulernen, entstehen Erfahrungen, die bleiben. Deshalb ist es schön zu sehen, dass bereits konkrete weitere Austausche geplant werden.“
Anschließend ging es ins Universitätsklinikum Brandenburg an der Havel. Dort wurde über die bisherigen Austausche in den Bereichen Pflege und Physiotherapie mit Ballerup berichtet. Auch die nächsten geplanten Begegnungen wurden besprochen.
Im Rathaus berichteten die neuen Auszubildenden der Stadtverwaltung den Gästen aus Ballerup kurz von sich und ihren Ausbildungen.
Ähnliche Fragen, gemeinsame Herausforderungen
Am Nachmittag stand der Sport im Mittelpunkt. An der Regattastrecke traf die Delegation Vertreter des Stadtsportbundes und des BSRK 1883 e.V. Gemeinsam wurde darüber gesprochen, welche Rolle Jugendliche im Vereinssport spielen und wie sie stärker eingebunden werden können.
Dabei wurde schnell deutlich: Viele Fragen, die die Brandenburger Vereine beschäftigen, sind auch in Ballerup bekannt. Vor allem die Gewinnung von Ehrenamtlichen stellt beide Seiten vor Herausforderungen. Der Austausch über Erfahrungen und mögliche Ansätze zeigte einmal mehr den praktischen Wert der Städtepartnerschaft.
Ein besonderer Höhepunkt war der Besuch des Tags der Jugend am Salzhofufer. Hier kamen die Gäste aus Ballerup direkt mit Jugendlichen aus Brandenburg an der Havel ins Gespräch. Gemeinsam mit der Kinder- und Jugendbeauftragten Janne Engeleiter ging es um das Engagement junger Menschen im städtischen Leben und verschiedene Beratungsangebote.
Für die Delegation war gerade dieser direkte Kontakt eine besondere Erfahrung: Statt über Jugend zu sprechen, wurde mit Jugendlichen gesprochen – offen, unmittelbar und auf Augenhöhe.
„Ballerup ist einer unserer wichtigsten internationalen Partner, und wir schätzen diese Partnerschaft sehr,“
so Oberbürgermeister Daniel Keip.
„Über die Jahre sind viele persönliche Kontakte entstanden. Genau das macht eine Städtepartnerschaft aus: Wir lernen voneinander, bekommen neue Ideen und stellen fest, dass uns bei vielen Themen mehr verbindet, als uns trennt. Austausch macht alles besser – und er macht unsere Partnerschaft lebendig.“
Nach zwei intensiven Tagen mit zahlreichen Gesprächen und Begegnungen bleiben viele neue Eindrücke und Ideen für weitere Begegnungen. Die nächsten Schüler- und Ausbildungsaustausche sind bereits in den Blick genommen. Damit geht die Partnerschaft zwischen Brandenburg an der Havel und Ballerup auch für die nächste Generation weiter.
Quelle: © UKB / Stadt Brandenburg an der Havel / Vanessa Vollenschier

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