Erste „female art brandenburg“ ist „aufgeladen“


© Freundeskreis der Kunsthalle Brennabor e. V.

Vernissage in der Kunsthalle Brennabor am 8. März um 15:00 Uhr

Die Vernissage zur ersten female art brandenburg (fab) findet am 8. März 2026 – dem Internationalen feministischen Kampftag – um 15:00 Uhr in der Kunsthalle Brennabor, Geschwister-Scholl-Straße 12, statt und wird von Livemusik der Broken Tones begleitet.

Die female art brandenburg (fab) ist ein neues Ausstellungs- und Laborformat für zeitgenössische Kunst von Künstlerinnen und Künstlern mit Bezug zu Brandenburg an der Havel. Entstanden ist sie im Kontext der jährlich im März stattfindenden Frauenwochen und ausgehend vom thematischen Aufruf des Frauenpolitischen Rats Land Brandenburg e. V., der 2026 unter dem Motto „WTF – Wut trifft Feminismus“ steht.

Dieses Jahresthema wurde bewusst weitergedacht und künstlerisch „aufgeladen“: Die fab versteht sich als Experimentierraum, als erster Schritt zur Etablierung eines Formats, das Räume erweitert, Sichtbarkeit schafft, Austausch ermöglicht und unterschiedliche feministische Perspektiven und künstlerische Ansätze zusammenbringt.

Im Zentrum der fab 2026, die von Kuratorin Birte Fritsch unterstützt wird, stehen Wut, Bewegung und feministische Perspektiven – verstanden in einem weiten Sinn: körperlich, emotional, biografisch, sozial und politisch. Die Ausstellung zeigt, dass es nicht die eine weibliche Wut gibt, sondern viele Formen, Ursachen und Ausdrucksweisen. Verhandelt werden unter anderem Grenzverletzungen, Unsichtbarkeit, Überforderung, normative Erwartungen an Körper und Rollen, strukturelle Ungleichheiten sowie Ohnmacht gegenüber gesellschaftlichen und politischen Entscheidungen. Die Wut richtet sich dabei weniger gegen Einzelne als gegen Systeme und Routinen, die Ausgrenzung und Erschöpfung produzieren.

Die beteiligten Künstlerinnen sind (in alphabetischer Reihenfolge): Melanie Ballerstein, Julia Burmeister, Martha Darmus, Jana Debrodt, Stephanie Drömer, Dorotha Heinze-Loose, Corinne Holthuizen-Habermann, Constanze Kreiser, Flora C. Maaß, Steffi Moebius, Ina Pankin, Simone Poser, Franziska Schwarz und Angelika Tutka.

Drei Workshops

Ergänzt wird die vom 11. bis 15. März 2026 jeweils von 13:00 bis 18:00 Uhr gezeigte Ausstellung durch drei Workshops:

  • Textilworkshop „Frauenbilder“ mit Angelika Hirschmüller am 11. März von 17:00 bis 19:00 Uhr
  • Sprechworkshop „Stimmstark und präsent“ mit der Sprechwissenschaftlerin Christel Tietge am 14. März von 13:00 bis 16:00 Uhr
  • Tanzworkshop „Wagemutig Wut wagen“ mit Bettina Engel am 15. März 2026 von 14:00 bis 18:00 Uhr.

Quelle: Stadtverwaltung Brandenburg © Freundeskreis der Kunsthalle Brennabor e. V.

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