Bundesweiter Warntag am 10. September: Feuerwehren der Stadt Brandenburg an der Havel beteiligen sich


Sirene © Pixabay

Am Donnerstag, den 10. September 2026, findet der bundesweite Warntag statt. Auch die Stadt Brandenburg an der Havel mit ihrer Berufsfeuerwehr und den neun freiwilligen Ortsfeuerwehren beteiligen sich an der gemeinsamen Probewarnung. Um 11:00 Uhr werden bundesweit zahlreiche Warnmittel ausgelöst. Gegen 11:45 Uhr folgt die Entwarnung.

Ziel des Warntages ist es, die technischen Abläufe der Warnsysteme zu überprüfen und die Bevölkerung mit den verschiedenen Möglichkeiten der Warnung vertraut zu machen. Im Ernstfall können Warnungen schnell und gezielt auf unterschiedlichen Wegen verbreitet werden (sogenannter Warnmittelmix). Je mehr Menschen die Warnsignale und Warnmittel kennen, desto besser können sie im Ereignisfall reagieren,

erklärt der Leiter der Feuerwehr, Sebastian Kalka.

Die bundesweite Probewarnung wird vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) gemeinsam mit den Bundesländern und Kommunen durchgeführt. Um 11:00 Uhr werden die an das Modulare Warnsystem angeschlossenen Warnmittel und Warnmultiplikatoren ausgelöst. Die Warnmeldung wird unter anderem über den Mobilfunkdienst Cell Broadcast, Rundfunk einschließlich DAB+, Fernsehen oder über Warn-Apps verbreitet. Vor allem Mobiltelefone sollen möglichst flächendeckend, unabhängig vom aktuellen Standort oder aktueller Netzabdeckung, erreicht werden.

Parallel dazu werden in den Landkreisen und kreisfreien Städten auch Warnmittel ausgelöst, die nicht an das Modulare Warnsystem angeschlossen sind. Dazu zählen insbesondere Sirenen sowie regionale Warnsysteme. Aktuell befinden sich im Stadtgebiet 16 aktive Sirenen im Einsatz, welche zum Teil an den Feuerwehrhäusern und an entsprechenden neuralgischen Punkten im Stadtgebiet verortet sind. So kann eine möglichst große Fläche abgedeckt werden, um sehr viele Menschen zu erreichen.

Aktuell existieren moderne elektrobetriebene und ältere motorbetriebene Bestandssirenen in der Stadt Brandenburg an der Havel. Ein weiterer Ausbau der Sirenenwarnstruktur ist geplant. Insgesamt sollen 35 aktive Sirenen zukünftig das Gebiet absichern.

Bei akuter Gefahr für die Bevölkerung, zum Beispiel bei Großschadensereignissen, extremen Unwettern oder Schadstoffaustritten als auch am bundesweiten Warntag, erklingt ein 1-minütiger auf- und absteigender wellenartiger heulender Ton. Bei der Entwarnung erfolgt ein 1-minütiger gleichbleibender heulender Dauerton.

Der Warntag ist eine Übung. Die Bevölkerung muss deshalb keine besonderen Maßnahmen ergreifen. Wer eine Warnmeldung erhält, sollte jedoch darauf achten, über welchen Kanal sie übermittelt wurde und welche Informationen sie enthält.

Bürgerinnen und Bürger können im Anschluss ihre Erfahrungen mit der Probewarnung über die Warntag-Website mitteilen. Weitere Informationen zum Warntag und zum Thema Bevölkerungswarnung bietet die Internetseite des Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe an.

Quelle: Stadt Brandenburg

 

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