Blauzungenvirus: Vorsichtsmaßnahmen auch in Brandenburg an der Havel


Kühe sind vom Blauzungenvirus besonders bedroht. © Stadt Brandenburg an der Havel / Tanja Wüste

Nach dem Nachweis des Blauzungenvirus in einem Rinderbestand im Landkreis Meißen in Sachsen wurde eine Restriktionszone eingerichtet. Diese Zone erstreckt sich inzwischen bis ins Land Brandenburg. Auch die Stadt Brandenburg an der Havel ist betroffen.

Symptome der Krankheit sind unter anderem: gestörtes Allgemeinbefinden mit Fieber, Abfall der Milchleistung, Schwellungen, Rötungen, blaue Zungen, Unfruchtbarkeit und Lahmheit. Sie wird zumeist über Gnitzen übertragen. Auch in der kalten Jahreszeit können sich Gnitzenpopulationen im Stall, in der Einstreu und den Misthaufen entwickeln. Das Virus zirkuliert bis zu zwei Monate im Blut infizierter Tiere, wodurch Gnitzen während ihrer Blutmahlzeit das Virus aufnehmen, es in sich vermehren und anschließend weitere Tiere infizieren können.

Für die Verbringung empfänglicher Tiere gelten daher ab sofort besondere Vorgaben für Züchter von Rindern, Schafen, Ziegen und Gatterwild. Tierhaltende Betriebe sind verpflichtet, die geltenden Regelungen einzuhalten. Ziel ist es, eine weitere Ausbreitung des Virus zu verhindern. Als wichtigste Schutzmaßnahme gegen eine Infektion mit BTV gilt die Impfung. Weitere Maßnahmen sind ein Entwurmungsmanagement und eine adäquate Mineral- und Spurenelementversorgung (zum Beispiel Selen, Zink, Kupfer).

Das Veterinäramt informiert betroffene Betriebe gezielt über die erforderlichen Maßnahmen.

Die aktuelle Ausdehnung der Restriktionszone ist online einsehbar.

Quelle: © Stadt Brandenburg an der Havel / Tanja Wüste

 

Die aktuelle Ausdehnung der Restriktionszone.

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